21:20 22 Januar 2017
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    Discovery-Start kann auf den 18. Juli verschoben werden

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    MOSKAU, 15. Juli (RIA Nowosti). Der Start des Space-Shuttles Discovery wird sehr wahrscheinlich auf den 18. Juli verschoben, erklärte der stellvertretende Chef der russischen Raumfahrtbehörde Roskosmos, Viktor Romischewski, auf einer Pressekonferenz am Freitag.

    "Ich glaube, es war eine richtige Entscheidung. Es gibt noch Zeit bis zum 30. Juli, wenn sich das ballistische Fenster schließt", äußerte Romischewski.

    Der Befehlshaber der russischen Weltraumtruppen Wladimir Popowkin sagte seinerseits, dass alle Zweifel auf der Erde ausgeräumt werden müssen.

    Der für den 13. Juli vorgesehene Start der Discovery war wegen eines Defekts einer Treibstoffsensors im Außentank abgesagt worden.

    Wenn der Start bis Ende Juli nicht zustande kommt, öffnet sich ein neues günstiges Startfenster erst im September. Das hängt sowohl von der Position der Internationalen Weltraumstation im Orbit als auch vom Wunsch der NASA ab, die Discovery am Tage zu starten, um die Verkleidung der Raumfähre visuell kontrollieren zu können.

    Beim Start des Space Shuttles Columbia 2003 verlor es einen Teil der Außenisolierung. Die Isolierung prallte dabei auf eine der Tragflächen der Columbia und beschädigte das Hitzeschild, was jedoch unbemerkt blieb. Bei der Rückkehr auf die Erde brach die Columbia in der Atmosphäre auseinander. Alle sieben Besatzungsmitglieder kamen dabei ums Leben.

    Seit dem Absturz der Columbia werden Crews und Güter zur ISS allein mit russischen Schiffen Sojus und Raumtransportern Progress befördert.