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    Lawrow würdigt Vermittlungsrolle Kenias bei Konflikten in Afrika

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    MOSKAU, 15. Juli (RIA Nowosti). Russland weiß die Rolle Kenias bei der Beilegung von Konflikten in Afrika zu schätzen, erklärte der russische Außenminister Sergej Lawrow nach dem Treffen mit seinem kenianischen Amtskollegen Ali Mwakwere.

    "Wir schätzen die Rolle Kenias bei der Beilegung von Konflikten in Afrika hoch ein, insbesondere die Fortschritte in Somali und Sudan", äußerte Lawrow.

    "Wir sind in großen und ganzen zufrieden, wie sich der Konsens der Weltgemeinschaft im Hinblick auf die Bemühungen afrikanischer Staaten um die Bewältigung von Weltproblemen verstärkt", führte Lawrow aus.

    "Kenia wie Russland hat die Schrecken des Terrors am eigenen Leibe verspürt, und wir verständigten uns darauf, unsere Anstrengungen im Kampf gegen dieses Übel sowohl auf bilateraler Ebene als auch in der Weltarena zu verstärken", sagte der russische Spitzendiplomat.

    Auf den Verhandlungen vereinbarten Russland und Kenia "konkrete Schritte im Wirtschafts- und in humanitären Bereich, gingen auf die Reform des UN-Sicherheitsrats ein, bei der nach Ansicht beider Seiten ein breiteres Einvernehmen Not tut", so Lawrow weiter.

    Ihm zufolge nimmt eine russische Fluggesellschaft in einem Monat Direktflüge nach Kenia auf, was den bilateralen Reiseverkehr erleichtern soll.

    Ali Mwakwere erzählte über sein gestriges Treffen mit Mitgliedern des Russischen Industriellen- und Unternehmerverbandes. "Bei dem Gespräch wurde eine Reihe wichtiger Vereinbarungen getroffen, welche die Beziehungen zwischen unseren beiden Staaten enger gestalten sollen", sagte er.

    "Die Präsenz der russischen Unternehmen in Kenia ist schon jetzt sichtbar. So begann Rusmotors mit den Lieferungen von KAMAZ-Lkws und anderen Maschinen nach Kenia. Ich hoffe auf ein entsprechendes Engagement anderer russischer Unternehmen", sagte der kenianische Außenminister.

    Er lud Lawrow zu einem Besuch nach Kenia ein.

    "Mein Kollege lud mich zu einem Gegenbesuch ein, und ich habe die Einladung gerne angenommen", sagte der russische Außenminister.

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