17:55 23 Januar 2017
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    Tschetscheniens Präsident besorgt - Russen kehren nicht in die Republik zurück

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    GROSNY, 15. Juli (RIA Nowosti). Tschetscheniens Präsident, Alu Alchanow, ist über die zu langsame Rückkehr der russischsprachigen Bevölkerung in die Tschetschenische Republik besorgt.

    "Leider vollzieht sich dieser Prozess nicht in dem Tempo, in dem die russischsprachige Bevölkerung die Republik verlassen hat", sagte Alchanow in der "Hotline", die von der Zeitung "Rossijskaja gaseta" organisiert worden war.

    Als Chef der Republik betrachte er die Schaffung von Bedingungen für die Heimkehr der Menschen, insbesondere der russischsprachigen Bevölkerung, als seine Hauptaufgabe.

    "Wir können die Herausbildung einer ethnisch-einheimischen Enklave in der Republik nicht zulassen. Tschetschenien war immer multinational und dadurch wurde es nur noch schöner", erklärte Alchanow.

    Vor dem Krieg von 1994-96 lebten in Tschetschenien 735 000 Tschetschenen, 200 000 Russen und 100 000 Inguschen, Juden und Angehörige anderer nationalen Minderheiten.

    Nach Angaben von Alchanow haben zusammen mit der russischsprachigen Bevölkerung Tschetscheniens auch rund 200 000 Tschetschenen die Republik verlassen.

    Der Präsident Tschetscheniens teilte darüber hinaus mit, dass in Tschetschenien in den nächsten vier Jahren mehr als 600 000 Quadratmeter Wohnfläche gebaut werden sollen.

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