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    Russland unterstützt IAEA bei deren Herangehen an den Spaltstoffkreislauf

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    MOSKAU, 15. Juli (RIA Nowosti). Russland unterstütze die Initiativen der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) in Bezug auf das mehrseitige Herangehen an den Spaltstoffkreislauf.

    Diesen Standpunkt äußerte Juri Sokolow, stellvertretender Generaldirektor der IAEA, am letzten Tag der Konferenz "Multilaterales technisches und organisatorisches Herangehen an den Spaltstoffkreislauf zur Festigung des Nichtweiterverbreitungsregimes".

    "Wir haben gesehen", sagte Sokolow, "dass der russische Ministerpräsident Michail Fradkow und der Leiter der Föderalen Atomenergiebehörde Russlands (Rosatom) Alexander Rumjanzew die IAEA-Initiativen zu einem rationellen Herangehen an den Spaltstoffkreislauf positiv einschätzen."

    Der IAEA-Vertreter hob hervor, dass die durchgeführte internationale Konferenz "es erlaubt hat, einander besser zu verstehen und auf dieser Grundlage die gegenseitigen Beziehungen im Weiteren zu entwickeln".

    Wladimir Kutschinow, Leiter der Verwaltung für internationale und außenwirtschaftliche Tätigkeit von Rosatom, betonte seinerseits: "Zur Entwicklung der Kernenergetik ist es notwendig, die internationalen Anstrengungen zur Festigung des nuklearen Nichtweiterverbreitungsregimes zu konsolidieren."

    Im Resumee der Konferenz, das der Rosatom-Vertreter verlas, wird unter anderem betont, dass sich die in der Welt bestehenden Möglichkeiten des Spaltstoffkreislaufes, den Brennstoff zu produzieren und zu transportieren, "selbst bei einem wesentlichen Wachstum der Leistungen der Kernenergetik auf einem technisch annehmbaren Niveau befinden".

    Wie im Resumee ferner festgestellt wird, bilde diese Tatsache das Fundament für die Schaffung internationaler Zentren des Spaltstoffkreislaufes.

    Der Rosatom-Vertreter sprach von der Möglichkeit, ein internationales Zentrum zur Behandlung der Abschlämmung anzulegen, und wies unter anderem darauf hin, dass die Idee der Schaffung eines solchen internationalen Zentrums auf internationaler Ebene unter IAEA-Kontrolle erörtert und durchgearbeitet werden müsse.

    Ferner unterstrich er, dass die Vorschläge zur Anlegung eines Sicherheitsvorrats an Brennstoff unter der IAEA-Kontrolle bereits seit mehr als nur einem Jahrzehnt erörtert würden.

    Für die Schaffung eines solchen Zentrums sei es notwendig, führte er weiter aus, eine Lösung in mehreren Bereichen - dem politischen, dem technischen und dem organisatorischen - zu finden.

    "Den nächsten Schritt zur Schaffung eines Sicherheitsvorrats an Kernbrennstoff unter der Ägide der IAEA muss die Schaffung von Expertenarbeitsgruppen auf internationaler Ebene bilden", sagte der Vertreter von Rosatom.

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