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    Die Befestigung der südrussischen Grenzen erfordert etwa 0,5 Milliarden Dollar

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    MACHATSCHKALA, 15. Juli (RIA Nowosti). Für die Befestigung der südrussischen Grenzen werden 15 Milliarden Rubel (ca. 0,5 Milliarden Dollar) ausgegeben, teilte Russlands Präsident Wladimir Putin beim Besuch der Grenzwache Dschepel in Dagestan zu Journalisten mit.

    Putin erinnerte daran, dass 2007 an den südlichen Grenzen zwei Gebirgsschützen-Brigaden zur Verstärkung der Grenzschützer stationiert werden sollen.

    "2007 werden auch unsere Stützpunkte in Georgien aufgelöst. Zugleich wird die Grenze sicher geschlossen", sagte der russische Staatschef.

    Ihm zufolge komme eine Abschaffung der Visumspflicht mit Europa nicht in Frage, solange die russischen Grenzen nicht sicher geschützt seien.

    Putin verwies darauf, dass der russische Staat sich erst 2000 der Probleme der Grenzen richtig angenommen habe, wobei die praktische Arbeit erst 2002 begann. Zuletzt wurden die südrussischen Grenzen in den 1920er und 1930er Jahre befestigt, sagte er.

    Jetzt werden die südlichen Grenzen unter Einsatz der neusten Technologien und Verbindungssysteme modernisiert.

    Der Präsident versicherte, dass parallel dazu auch soziale Probleme der örtlichen Bevölkerung bewältigt würden.

    Nach dem Plan des russischen Verteidigungsministeriums sollen in diesem Jahr zwei Gebirgsschützen-Brigaden gebildet und in Botlich (Dagestan) und in Selentschukskaja (Karatschaisch-Tscherkessien) stationiert werden. Die Einheiten, die allein aus Berufssoldaten bestehen werden, haben das Ziel, den Grenzern bei der Bewachung der Grenze zu Georgien zu helfen.

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