17:58 19 Januar 2017
Radio
    Politik

    Moskau: Fremde Sicherheitskräfte in Zentralasien müssen in absehbarer Zeit abgezogen werden

    Politik
    Zum Kurzlink
    0 1 0 0
    MOSKAU, 15. Juli (RIA Nowosti). Die Präsenz fremder Sicherheitskräfte in Zentralasien trägt zwar zur Stabilität zu, doch nach Maßgabe der Lösung ihrer Aufgaben müssen diese Kräfte abgezogen werden, verlautet aus dem russischen Außenministerium.

    Russland geht davon aus, dass die Präsenz fremder Sicherheitskräfte in Zentralasien "zur Stabilität in dem Maße beiträgt, wie es die Bekämpfung der Terror-Gefahr in Afghanistan erfordert", so kommentierte das russische Außenamt die Äußerung eines US-Befehlshabers bezüglich der Präsenz der ausländischen Militärkontingente in den SOZ-Staaten, die dort im Rahmen der Anti-Terror-Operation in Afghanistan stationiert wurden.

    "Nach Maßgabe der Lösung ihrer Aufgaben müssen diese Kräfte abgezogen werden", wird im Dokument betont.

    Der Schanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SOZ) gehören Russland, China und vier zentralasiatische Staaten Kasachstan, Kirgisien, Tadschikistan und Usbekistan an.

    "Alle Entscheidungen im Rahmen der SOZ werden auf der Grundlage eines Konsens getroffen und widerspiegeln folglich die kollektive Meinung aller Mitgliedstaaten", hieß es.

    Bei dem jüngsten SOZ-Gipfel in Astana wurde eine Erklärung angenommen, in der die USA aufgefordert werden, klare Fristen für den Abzug ihrer Truppen aus SOZ-Staaten festzusetzen. In einer Stellungnahme bezeichnete der US-Generalstabschef Richard Myers diese Erklärung als "nicht sehr nützlich".

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren