01:48 17 Januar 2017
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    Georgisches Verteidigungsministerium gab russischem Militärstützpunkt Panzer zurück

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    TIFLIS, 18. Juli (RIA Nowosti). Die Militärkommendatur in der Hauptstadt der georgischen Autonomie Adscharien, Batumi, gab die beiden russischen Panzer, die in der Nähe des Übungsplatzes Gonio beschlagnahmt worden waren, wieder zurück, informierte das Verteidigungsministerium Georgiens die RIA Nowosti.

    "Der Vorfall ist erledigt. Er ist entstanden, weil es keine Mechanismen gibt, auf deren Grundlagen die Vereinbarungen realisiert werden. Jetzt ist die wichtigste Frage, wie wir die gemeinsame Erklärung in die Tat umsetzen wollen", sagte der russische Botschafter in Georgien, Wladimir Tschchikwischwili, nach einem Treffen mit der georgischen Außenministerin, Salome Surabischwili.

    Unterdessen, gab das Außenministerium Georgiens bekannt, arbeiten die Außenressorts beider Länder an der Fertigstellung der gemeinsamen Erklärung, welche die Chefdiplomaten voraussichtlich im August unterzeichnen werden.

    Die Gruppe der russischen Streitkräfte in Transkaukasien bezeichnete den Zwischenfall auf dem Übungsplatz Gonio in Adscharien, wo Schießübungen abgehalten worden waren, als ein Missverständnis.

    Am Freitag war der Stadtkommandant von Batumi auf dem Übungsplatz eingetroffen und hatte von den russischen Militärs verlangt, das Ausbildungsschießen einzustellen.

    Der offizielle Sprecher der russischen Streitkräftegruppierung, Wladimir Kuparadse, erklärte gegenüber Journalisten, der Stadtkommandant habe sich "höchstwahrscheinlich aus Unkenntnis" gegen die Aktivitäten der russischen Militärs auf dem Übungsgelände gewandt.

    "Wir lassen uns von der gemeinsamen Erklärung der Außenministerien Russlands und Georgiens vom 30. Mai leiten, in der ausgeführt wird, dass die russischen Truppen bis zum 1. September 2005 die Ausbildung weiterführen dürfen, so auch das Schießen aus Waffen mit einem Kaliber bis 20 Millimeter und die Fahrausbildung. Am 13. - 14. Juli standen eine Schießausbildung aus leichten Schusswaffen und das so genannte Einfahren von Panzern vor ihrem Rückzug aus Adscharien bis zum 1. September auf dem Programm", sagte der Sprecher.