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    Gemeinsame Manöver deutscher und russischer Fallschirmjäger

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    BERLIN / MOSKAU, 18. Juli (RIA Nowosti). Parallel begannen im deutschen Zweibrücken in Rheinland-Pfalz und im Verwaltungszentrum des russischen Gebiets Pskow an der Grenze zu Lettland und Estland gemeinsame Manöver der Luftlandetruppen Russlands und Deutschlands.

    Wie die Pressestelle des deutschen Verteidigungsministeriums mitteilte, trifft zu diesem Zweck ein Zug russischer Fallschirmjäger aus Pskow in Deutschland in der Stärke von 30 - 40 Mann ein.

    Gemeinsam mit dem deutschen Fallschirmjägerbataillon wird die Formation Absprünge an einem bestimmten Ortsabschnitt üben.

    Das Hauptziel der Übung besteht in dem Training des Zusammenwirkens der Landungstruppen bei Antiterror- und Rettungseinsätzen, teilte die deutsche Pressestelle mit.

    Nach dem Manöverplan sollen die Fallschirmjäger die Bevölkerung aus einem Krisenherd evakuieren, in dem Kampfhandlungen stattfinden oder eine Notstandssituation eingetreten ist.

    Außerdem machen sich die russischen Fallschirmjäger mit der Militärausbildung ihrer deutschen Kollegen und ihren Lebensbedingungen vertraut.

    Andererseits trifft auch ein Zug deutscher Fallschirmjäger in Russland ein. Sie nehmen an der Ausbildung und an Übungen in einem der Truppenteile teil, die in der Stadt Pskow stationiert sind, so hieß es im russischen Verteidigungsministerium.

    Training und gemeinsame Ausbildung sind Bestandteil des Programms operativer Konvertibilität der Militärangehörigen beider Länder. Es handelt sich bereits um den zweiten Austausch von Soldaten, ergänzte das russische Verteidigungsministerium.

    Im Jahre 2002 weilte ein Zug der Division für Sonderoperationen der Bundeswehr in Kostroma. Damals waren die deutschen Soldaten vom hohen Stand der militärischen Ausbildung und des Fachkönnens der russischen Fallschirmjäger beeindruckt. Später reisten 30 Angehörige der russischen Landungstruppe nach Altenschau in Deutschland, wo sie mit ihren deutschen Kollegen an Übungen teilnahmen.

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