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    In Pakistan vernichtete Terroristen hatten kasachische Pässe

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    ISLAMABAD, 18. Juli (RIA Nowosti). Unter den Terroristen, die von pakistanischen Sicherheitskräften in der Nacht zum Sonntag in der Nordwestprovinz (Autonomiegebiet der Paschtunen im Nordwesten des Landes) vernichtet wurden, waren auch Personen aus Zentralasien. Wie pakistanische Nachrichtenagenturen unter Berufung auf Armeevertreter am Montag berichten, fanden die pakistanischen Sicherheitskräfte bei vier der getöteten Terroristen kasachische Pässe. Ferner melden pakistanische Medien, unter den Festgenommenen seien Personen usbekischer Nationalität.

    Gegenwärtig wird überprüft, ob sie aus Usbekistan oder Afghanistan stammen. Der bewaffnete Zusammenstoß zwischen pakistanischen Militärs und den Terroristen fand in der Nacht vom Sonnabend zum Sonntag an der Grenze zu Afghanistan statt.

    Nach offizieller Version versuchten zwei LKW unter Umgehung eines Kontrollpunktes in die Militärgarnison einzudringen.

    Ein Streifendienst wurde, nachdem er versucht hatte, die Fahrzeuge aufzuhalten, aus den LKWs unter Beschuss genommen, unter anderem mit Granatwerfern. Ein Soldat wurde getötet.

    Die pakistanischen Militärangehörigen erwiderten das Feuer und vernichteten die beiden Fahrzeuge. In ihnen wurden die Überreste von 17 - 19 Personen gefunden, darunter Frauen und einige Kinder.

    Die pakistanische Behörden gehen davon aus, dass einige Hundert ausländischer Sympathisanten der afghanischen Taliban aus dem Lager der Islamisten, die an deren Seite gekämpft hatten, nach dem Sturz der Taliban in der Zone der unabhängigen Stämme der Puschtunen, wie die nordwestliche Provinz auch genannt wird, Zuflucht gefunden haben. Die pakistanische Armee führt eine breit angelegte Operation, um Terroristen aufzuspüren und zu vernichten.

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