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    Putin und Erdogan erörterten die Probleme einer gewaltigen Region: vom Kaukasus bis Zypern

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    SOTSCHI, 18. Juli (RIA Nowosti). Der Präsident Russlands und der Premierminister der Türkei erörterten das Problem der Stabilisierung der Lage im Kaukasus, die Lage in Irak und Iran sowie das Zypern-Problem.

    "Nachhaltige Aufmerksamkeit wurde der Festigung der Stabilität im gesamten Kaukasus und in der Schwarzmeerregion gewidmet", sagte Wladimir Putin auf einer Pressekonferenz zum Abschluss der Verhandlungen in Sotschi.

    Wladimir Putin versicherte, dass Russland auch weiterhin alle Anstrengungen unternehmen werde, um das Zypern-Problem zu lösen.

    "Wir sind voll und ganz davon überzeugt, dass die Aktivitäten des Generalsekretärs der UNO Schritte in die richtige Richtung sind", sagte Wladimir Putin.

    Ihm zufolge ist allseits bekannt, wie sich die Lage auf der Insel entwickelt. "Das Erste, was wir tun müssen, ist das Problem zu lösen, das mit der Einstellung der wirtschaftlichen Isolierung eines Teils der Insel zusammenhängt. Es müssen Bedingungen für eine normale Kooperation zwischen beiden Teilen Zyperns geschaffen werden. Auf dieser Grundlage kann auch die vollständige Normalisierung im Interesse der gesamten Inselbevölkerung in Angriff genommen werden", unterstrich der russische Präsident.

    "Wir werden darüber nachdenken, was auf bilateraler Ebene, zwischen Russland und den beiden Teilen Zyperns, getan werden kann, um diese Aufgabe zu lösen", sagte der Präsident Russlands zu.

    Der russische Staatschef und der Premierminister der Türkei halten die Aufnahme von Aktivitäten zur umgehenden Regelung des Konfliktes um Berg-Karabach (Autonomiegebiet auf dem Territorium Aserbaidschans, welches historisch von Armeniern besiedelt wird und im Jahre 1991 einseitig seine Unabhängigkeit proklamierte) für vordringlich.

    "Ich war sehr zufrieden, als ich die Position des russischen Präsidenten vernehmen konnte, der gesagt hat, dass die Zeit herangereift ist, um sich an die Lösung des Konfliktes zu machen", sagte Recep Erdogan.

    Ferner teilte er mit, dass die Lage in Irak und Iran sowie der Kampf gegen den Terrorismus bei den Verhandlungen zur Sprache gekommen seien.

    "Wir unterstrichen abermals unseren gemeinsamen Willen, den Kampf gegen den internationalen Terrorismus zu führen, welcher sich gegen unschuldige Menschen vergeht, gegen hilflose Frauen und Kinder", sagte Erdogan.

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