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    Oberhaupt Transnistriens: USA und EU können sich der Regelung des Konflikts anschließen

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    TIRASPOL, 19. Juli (RIA Nowosti). Die Behörden der nicht anerkannten Transnistrischen Moldauischen Republik schließen die Möglichkeit einer Einbeziehung der USA und der Europäischen Union als Beobachter bei einer Wiederaufnahme der Verhandlungen zur Lösung des Transnistrien-Problems in einer Fünferrunde nicht aus. Das erklärte das Oberhaupt der aufständischen Gebietes auf dem linken Ufer des Dnjestr, Igor Smirnow, auf einer Pressekonferenz in Tiraspol.

    "Wir sind bereit, das Angebot zu prüfen und die Europäische Union und die USA zu den Verhandlungen heranzuziehen, aber nur unter der Bedingung, dass es zur Wiederaufnahme gleichberechtigter Verhandlungen in einer Fünferrunde kommt", sagte Smirnow in Beantwortung einer Frage von RIA Nowosti. "Wenn das kein Fünfer-Prozess wird, dann kann man auch niemanden weiter einladen", fügte er hinzu.

    In der vergangenen Woche hatten Smirnow und der Präsident der Ukraine, Viktor Juschtschenko, einige gemeinsame Herangehensweisen an die Lösung des Transnistrien-Problems in Kiew abgestimmt, darunter die Aufnahme umfassender Verhandlungen durch eine Fünferrunde und die Einbeziehung der USA und der Europäischen Union als Beobachter.

    Im Juli 2004 hatte die Delegation Moldawiens ihre Teilnahme an der Tätigkeit der Ständigen Konferenz für politische Fragen im Rahmen der Verhandlungen über die Lösung des Transnistrien-Problems eingefroren und gegenüber der Führung Transnistriens einige ultimative Forderungen erhoben.

    Außer Moldawien nahmen an den Verhandlungen Transnistrien, Russland, die Ukraine und die OSZE teil. Rumänien hatte ebenfalls sein Interesse an einer Teilnahme an den Verhandlungen bekundet.

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