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    China interessiert an russischen Erfahrungen in der Katastrophenmedizin

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    PEKING, 20. Juli (RIA Nowosti). China ist an dem Studium der Erfahrungen Russlands in der Katastrophenmedizin interessiert, erklärte der Leiter der Föderalen Agentur für Gesundheitswesen und soziale Entwicklung Russlands, Wjatscheslaw Prochorow, am Mittwoch vor russischen Journalisten in Peking.

    Er führte aus, dass China unter Berücksichtigung der relativ häufigen Natur- und technischen Notstandssituationen "sehr viel Interesse" an der Kooperation im Bereich der Katastrophenmedizin bekundet habe.

    "Wir vereinbarten die Zusammenarbeit auch bei der ersten Hilfe bei Terroranschlägen, darunter im Zusammenhang mit den Vorbereitungen auf die Olympiade in Peking", sagte er. Ihm zufolge "hat Russland auf diesem Gebiet leider sehr viel Erfahrungen".

    Prochorow leitete die russische Delegation zur Tagung der russisch-chinesischen Kommission für die Zusammenarbeit im Gesundheitswesen, die am Dienstag in der Stadt Dalian zu Ende gegangen war.

    Die Tagung hatte auch die Zusammenarbeit bei der Lieferung chinesischer Medikamente nach Russland zum Inhalt.

    "Leider gelangen bei der Lieferung von Medikamenten unter chinesischen Markenzeichen auch Heilmittel oder Substanzen minderer Qualität nach Russland, die keineswegs aus China stammen", sagte Prochorow.

    Ferner teilte er mit, dass Russland an chinesischen Investitionen in die Produktion von Medizintechnik interessiert ist, welche China benötigt.

    Die nächste Tagung der Kommission findet im Juni 2006 in Russland statt.

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