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    Ermittlungen zum Terrorakt in Tschetschenien

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    GROSNY, 20. Juli (RIA Nowosti). Die Sprengkraft des Eigenbausprengsatzes, der gestern in der Ortschaft Snamenskoje 60 Kilometer nordwestlich der tschetschenischen Hauptstadt Grosny explodierte, betrug 10 Kilogramm im Trotyläquivalent, erfuhr RIA Nowosti am Mittwoch von den Ermittlern.

     "Nach Meinung der Sprengstoffexperten war die Selbstbaubombe aus Artilleriegeschossen hergestellt worden und verfügte über eine Sprengkraft von 10 Kilogramm im Trotyläquivalent", sagte der Sprecher.

    Er berichtete, ein Mitarbeiter der örtlichen Polizeirevier habe gestern um 12.49 Uhr Moskauer Zeit gemeldet, dass in Snamenskoje ein Fahrzeug des Typs UAS, dessen Besitzer noch festgestellt werden muss, aus einem PKW Schiguli ohne Kennzeichen beschossen wurde.

    Die Leitung der Kreisverwaltung für Inneres und die Ermittlergruppe begaben sich mit vier Fahrzeugen zum Tatort.

    "Um 13.10 Uhr Moskauer Zeit explodierte bei der Durchsuchung des Fahrzeugs UAS, in dem eine unbekannte männliche Leiche entdeckt worden war, die Selbstbaubombe, die im Fahrzeug angebracht worden war", teilte die Quelle mit.

    Im Ergebnis der Explosion kamen neun Polizisten, ein Mitarbeiter der örtlichen Dienststelle des Inlandsgeheimdienstes und drei Ortseinwohner ums Leben. Verletzt wurden sechs Polizisten und 18 Einwohner.

    Die Kreisstaatsanwaltschaft leitete wegen Terrorismus, Anschlag auf das Leben von Polizisten und Mord ein Strafverfahren ein.

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