15:42 23 Januar 2017
Radio
    Politik

    Russland untersucht potenziell gefährliche Objekte in den fernöstlichen Meeren

    Politik
    Zum Kurzlink
    0 1 0 0
    MOSKAU, 20. Juli (RIA Nowosti). Die Untersuchung potenziell gefährlicher Unterwasserobjekte in den fernöstlichen Meeren nahm das russische Ministerium für Katastrophenschutz auf, erfuhr RIA Nowosti von der Pressestelle des Fachressorts.

    "Am Mittwoch läuft das wissenschaftliche Forschungsschiff ‚Professor Chromow' aus dem Hafen von Wladiwostok aus und begibt sich in das Gebiet vermutlicher Abfalldeponien, zum Teil mit Giftstoffen", teilte ein Sprecher des Katastrophenschutzes mit.

    "Die Expedition in das Japanische und das Ochotskische Meer, zu der auch Wissenschaftler und Militärs herangezogen wurden, dauert 46 Tage. In dieser Zeit sollen drei Gebiete mit vermutlich potenziell gefährlichen Unterwasserobjekten erforscht werden. Die Untersuchungen sollen es ermöglichen, den Zustand der Ablagerungen und den Grad ihrer voraussichtlichen Gefahr einzuschätzen. Auf dieser Grundlage sollen Szenarien der Entstehung von Notstandssituationen für den Fall, dass die Schadstoffe in das Meeresgewässer gelangen, erarbeitet werden", sagte der Gesprächspartner von RIA Nowosti.

    Er stellte fest, dass bei der Untersuchung einzelner Objekte der Einsatz des Unterwasserapparates "Meerlöwe" und von Unterwasserortungsanlagen eingeplant ist. Es werden Proben des Meerwassers und der Schlammablagerungen genommen, um sie auf radioaktive Strahlung und schädliche chemische Verbindungen zu untersuchen.

    Bei den vorangegangen Expeditionen in den Jahren 2003 - 2004 wurden insgesamt 10 Gebiete im nördlichen Teil des Japanischen Meeres und im zentralen Teil des Ochotskischen Meeres erforscht. In drei Gebieten stellten die Katastrophenschützer eine erhöhte Konzentration von Caesium-137 am Meeresboden, fest, die den Grundwert um das 20 - 30 fache übertraf. Proben des Meeresbodens ergaben eine 30 - 80fach überhöhte Konzentration. Dennoch sind sie niedriger als die zulässige Höchstkonzentration.

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren