12:42 20 Oktober 2017
SNA Radio
    Politik

    Patriach Alexi II. zu den Feierlichkeiten anlässlich des 450-jährigen Bestehens der Diözese von Kasan in der tatarischen Hauptstadt eingetroffen

    Politik
    Zum Kurzlink
    0 0 0 0

    KASAN, 20. Juli (RIA Nowosti). Patriarch Alexi II. von Moskau und ganz Russland ist zu einem zweitägigen Besuch in Kasan, der Hauptstadt von Tatarstan, eingetroffen. Seine Reise gilt dem 450. Jubiläum der Kasaner Diözese der Russisch-Orthodoxen Kirche.

    "Kasan begeht in diesem Jahr sein 1000-jähriges Bestehen. Die Kasaner Diözese begeht ihren 450. Gründungstag. Morgen wird das Fest des Gottesmutterbildes von Kasan begangen", sagte der Patriarch auf dem Flughafen vor Journalisten, nach dem Ziel seiner Reise befragt.

    Laut dem Hierarchen habe die Führung der Republik alles sehr weise organisiert: Im Juni wurde in Kasan die neuerrichtete Moschee Kul Scharif eingeweiht, am 21. Juli findet der erste Gottesdienst in der frisch restaurierten alten Kathedrale zu Mariä Verkündigung statt, und im August wird das 1000-jährige Bestehen der Stadt gefeiert. Die Moschee und die Kathedrale bildeten den Kern des Kasaner Kremlensembles, so Alexi II.

    Mindestens zehn Erzbischöfe aus den an Tatarstan angrenzenden Regionen des föderalen Wolga-Bezirks nehmen an den Feierlichkeiten in Kasan teil.

    Alexi II. brachte eine aus dem 18. Jahrhundert stammende und verehrte Kopie der wundertätigen Ikone der Gottesmutter von Kasan mit. Das Gottesmutterbild war jahrelang in der Residenz des Papstes Johannes Paul II. im Vatikan aufbewahrt worden. Im vergangenen Sommer wurde die Ikone nach Russland zurückgebracht und befand sich seither in der Hauskirche des Patriarchen.

    Das Gottesmutterbild von Kasan gilt seit 1904 als verschollen. Bei der vom Heiligen Stuhl übergebenen Ikone handelt es sich um eine der vielen Kopien des berühmten Gottesmutterbildes. Nach Ansicht der Kirche besitzen die Kopien der Ikone ebenfalls Wunderkraft.

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren