02:25 23 September 2017
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    Putin ernannte Generalleutnant Romodanowski zum Chef des Föderalen Migrationsdienstes

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    MOSKAU, 20. Juli (RIA Nowosti). Wladimir Putin hat am Dienstag den Erlass über die Ernennung von Konstantin Romodanowski zum Chef des Föderalen Migrationsdienstes herausgegeben. Er löst in diesem Amt Andrej Tschernenko ab. Das teilte der Präsident bei seinem Treffen mit den Mitgliedern des Rates für die Förderung der Institute der Zivilgesellschaft und der Menschenrechte mit.

    "Ich habe gestern den Erlass über die Ernennung von General Romodanowski zum Chef des Migrationsdienstes unterschrieben", sagte der russische Präsident.

    Romodanowski hatte bisher das Hauptamt für die eigene Sicherheit des Innenministeriums Russlands geleitet.

    Wladimir Putin schloss nicht aus, dass die Tätigkeit des Föderalen Migrationsdienstes, wäre dies eine zivile Behörde, effektiver sein könnte.

    "Am Anfang war diese Behörde zivil. Es gelang jedoch nicht, ihre Arbeit und ihre Leitung im vollen Umfang anzubahnen, daher wurde sie dem Innenministerium überantwortet", sagte der Putin.

    Zugleich werden ihm zufolge "keine übereilten Beschlüsse (hinsichtlich der Behörde) gefasst".

    Generalleutnant Konstantin Romodanowski, 48, hat die Medizinhochschule in Moskau und eine KGB-Ausbildung in Minsk absolviert. Er war im KGB der UdSSR tätig. 1992 wurde er in dem damals neugebildeten Amt für die eigene Sicherheit des Sicherheitsministeriums Russlands eingestellt und im Jahre 2000 zum Ersten Stellvertreter des Leiters dieser Behörde ernannt. Im Mai 2001 übernahm Romodanowski die Leitung des Hauptamtes für die eigene Sicherheit des Innenministeriums Russlands.

    Der bisherige Leiter, Andrej Tschernenko, 51, betätigte sich als Journalist und arbeitete im Innenministerium (zuletzt als stellvertretender Minister) mit. Von Juni 2004 an war er Direktor des Föderalen Migrationsdienstes Russlands.