13:51 16 Januar 2017
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    Manöver der Luftlandetruppen aus Russland und Deutschland - Schwerpunkt ist der Kampf gegen Terroristen

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    MOSKAU, 21. Juli (RIA Nowosti). Im Umland des Verwaltungszentrums Pskow in der gleichnamigen russischen Region an der Grenze zu Estland und Lettland beginnt die aktive Phase der taktischen Truppenübungen von Militärangehörigen aus Russland und Deutschland, teilt das Verteidigungsministerium Russlands mit.

    Angehörige der 76. Division der russischen Luftlandetruppen und ihre deutschen Kollegen springen mit dem neuen, in die Truppe eingeführten Fallschirm D-10 von Flugzeugen des Typs AN-2 und Il-76 ab.

    Nach dem Manöverszenarium werden sie die Angriffe von Banditengruppen zurückschlagen und deren Stützpunkte einnehmen.

    Wie die Pressestelle der Luftlandetruppen mitteilt, werden die Fallschirmjäger aus Russland und Deutschland die Erfahrungen im antiterroristischen Einsatz beider Länder verallgemeinern.

    Wie RIA Nowosti schon zuvor vom Leiter der Hauptverwaltung für internationale militärische Zusammenarbeit im Verteidigungsministerium Russlands, Anatolij Masurkewitsch, erfahren hatte, wird bei den Übungen das Hauptaugenmerk auf den Kampf gegen illegale bewaffnete Gruppierungen gelegt.

    "Das Hauptthema der Übungen ist der Kampf gegen Banditenformationen. Zur Realisierung der Aufgaben wird die operative Kompatibilität der Verbände beider Seiten durchgespielt", sagte er.

    Parallel zu dem Übungsteil in Russland lief am Montag in der Umgebung der Stadt Zweibrücken (Rheinland-Pfalz) der deutsche Teil der gemeinsamen Übung der Luftlandetruppen beider Länder ab.

    Der neue Kampffallschirm D-10, der bei der Übung zum Einsatz kommen soll, ist für Einzelsprünge zu Ausbildungszwecken und im Kampfeinsatz vorgesehen. Anwendung findet er aber auch bei Gruppensprüngen aus beliebigen Militärtransportern, ob Flugzeuge oder Hubschrauber. Im Unterschied zu dem Vorgänger D-6 wiegt der neue Fallschirm einige Kilogramm weniger, wodurch er leichter im Wind ausgerichtet werden kann. Ferner kann er horizontal gleiten. Mit diesem Fallschirm können die Truppen in Gewässern und im Wald abgesetzt werden. Außerdem kann die Fallschirmkuppel bei starkem Wind besser eingezogen werden.

    Die Fallschirmkuppel mit einer runden Form hat eine Fläche von 100 Quadratmetern. Das ermöglicht den vertikalen Sinkflug mit einer Geschwindigkeit von bis zu 5 Metern pro Sekunde bei einem Gesamtgewicht des Fallschirmspringers von 120 Kilogramm.

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