Radio
    Politik

    Anschlag in Snamenskoje: Identität zweier Täter festgestellt

    Politik
    Zum Kurzlink
    0 310

    GROSNY, 21. Juli (RIA Nowosti). Zwei Tage nach dem blutigen Anschlag in der tschetschenischen Ortschaft Snamenskoje konnte die Identität zweier Terroristen festgestellt werden.

     Dies teilte der Präsident der Kaukasus-Republik Alu Alchanow mit. Der 21. Juli wurde in Tschetschenien zum Trauertag erklärt.

    Am vergangenen Dienstag hatten bewaffnete Täter ein Polizeiauto vom Typ UAZ beschossen und einen Polizisten getötet. Als alarmierte Polizisten am Ereignisort eintrafen, ereignete sich eine Explosion. Insgesamt kamen beim Anschlag 14 Personen ums Leben, 27 weitere erlitten Verletzungen.

    "Ich möchte, dass sich die Menschen sicher sind, dass keiner der Täter, die hinter diesem blutigen Verbrechen stecken, der Strafe entgehen wird. Die Bevölkerung der Tschetschenischen Republik wird sich bald davon überzeugen können", sagte Alchanow in der heutigen Sitzung der republikanischen Regierung.

    Die Tagung begann mit einem Gebet, wonach die Minister mit einer Schweigeminute der Opfer gedachten.

    "Ich bin besorgt um die Versuche der bewaffneten Banditengruppierungen, die Situation zu destabilisieren", sagte Alchanow. Er forderte die zuständigen Behörden Tschetscheniens auf, alle notwendigen Maßnahmen zu treffen, um Sicherheit zu gewährleisten.

    Ihm zufolge arbeiten die Sicherheitsdienste angestrengt und unternehmen immer neue Aktionen gegen bewaffnete Banditenformationen. "Dass ein solcher Großanschlag möglich war, bedeutet, dass wir uns irgendwo verrechnet haben", äußerte Alchanow.

    Er forderte von den Rechtshütern, bei der Fahrt zum Tatort die Dienstvorschriften strikt zu befolgen.

    Mit der Untersuchung sei ein Ermittlerteam des Innenministeriums beauftragt worden, sagte Alchanow. "Sie wollen dieses Verbrechen unbedingt aufklären. Ich glaube, sie schaffen das", äußerte er. Zuvor hatte der tschetschenische Präsident vermutet, dass hinter dem Anschlag der berüchtigte Terroristenführer Schamil Bassajew steckt.

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren