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    Abkommen über russischen Militärstützpunkt in Tadschikistan geht zur Ratifizierung in die Duma

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    MOSKAU, 21. Juli (RIA Nowosti). Die russische Regierung hat in ihrer Sitzung am Donnerstag beschlossen, das russisch-tadschikische Abkommen über die Zusammensetzung und Organisation des russischen Militärstützpunktes in Tadschikistan der Duma zur Ratifizierung vorzulegen.

    Wie Russlands Verteidigungsminister Sergej Iwanow mitteilte, war das Abkommen im vergangenen Jahr von den Verteidigungsministern Russlands und Tadschikistans im Beisein der Präsidenten beider Staaten unterzeichnet worden und ergänzt den russisch-tadschikischen Vertrag über Status und Aufenthaltsbedingungen der russischen Militärbase in Tadschikistan von 1999.

    Die Ratifizierung des Abkommens "entspricht den Zielen der Aufrechterhaltung des Friedens und der Stabilität in ganz Zentralasien", äußerte Iwanow.

    Die zahlenmäßige Stärke des russischen Militärstützpunktes in Tadschikistan beträgt jetzt 6.800 Mann einschließlich Zivilpersonal. Der Base gehören drei motorisierte Schützenregimenter an, die in verschiedenen Teilen Tadschikistans stationiert sind.

    Nach dem neuen Abkommen sollen dem Stützpunkt alle notwendigen Hilfsorganisationen zugeordnet werden, wodurch er völlig autonom werden soll. Dies sei der wichtigste Unterschied zu seiner Vorgängerin, der 201. russischen Division in Tadschikistan, erläuterte Iwanow.

    Der Stützpunkt behält die Bezeichnung 201. russische Militärbase", weil die Menschen in Tadschikistan nach 15 Jahren an die Bezeichnung 201. Division gewöhnt sind, sagte der russische Minister.

    Die Hauptaufgabe des russischen Militärs in Tadschikistan werde darin bestehen, dem tadschikischen Grenzschutz bei der Bewachung der Grenze zu Afghanistan (die in diesem Jahr aus der Zuständigkeit der russischen Grenzer in die der tadschikischen überging) zu helfen sowie die tadschikische Armee im Falle einer Aggression von Außen zu unterstützen, sagte der russische Verteidigungsminister.

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