02:59 21 Oktober 2017
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    Die russische Regierung diskutiert Vorschläge für die Vernichtung von Beständen an C-Waffen

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    MOSKAU, 21. Juli (RIA Nowosti). Am Donnerstag befasst sich die Regierung Russlands auf ihrer Sitzung mit Vorschlägen für den Entwurf des Föderalen Zielprogramms "Beseitigung von Beständen an C-Waffen in der Russischen Förderation".

    Der Maßnahmekatalog, vorgelegt vom Ministerium für Industrie und Energiewesen, umfasst den Bau eines neuen Werkes zur Entsorgung von C-Waffen und von Abwehrmitteln in der russischen Teilrepublik Udmurtien im Nordosten des europäischen Landesteils, den Bau neuer Komplexe in den Objekten zur Entsorgung von C-Waffen in dem angrenzenden Gebiet Kirow sowie in den Gebieten Saratow und Pensa im Wolgagebiet. Ferner werden Maßnahmen ins Auge gefasst, um Objekte der Entsorgung von C-Waffen zu Einrichtungen zu konvertieren, die volkswirtschaftliche Aufgaben lösen.

    Durch die zusätzlichen Maßnahmen, die das Ministerium für Industrie und Energiewesen vorschlägt, werden 40 000 Tonnen C-Waffen entsorgt, sieben Entsorgungswerke gebaut und 24 Werke für die Produktion von C-Waffen aufgelöst.

    Das Zielprogramm hat eine Laufzeit bis zum Jahre 2012. Der finanzielle Aufwand für seine Realisierung beläuft sich auf 170,87 Milliarden Rubel (28,72 Rubel entsprechen 1 US-Dollar).

    Der föderale Staatshaushalt stellt für diese Zwecke 160,36 Milliarden Rubel bereit, während die technische Hilfe des Auslands die Höhe von 10,5 Milliarden Rubel erreicht.

    Für das Jahr 2006 sind für das Programm 18,28 Milliarden Rubel im föderalen Haushalt bereitgestellt worden. Für Forschungs- und Entwicklungsarbeiten stehen 249 Millionen Rubel zur Verfügung. Die staatlichen Investitionen belaufen sich auf 112,94 Milliarden Rubel. Sonstige Aufwendungen sind mit 5,099 Milliarden Rubel ausgewiesen.

    Im Ergebnis der Realisierung des Programms bekommen die Regionen, die als Standorte für die neuen Objekte vorgesehen sind, eine industrielle und soziale Infrastruktur. Es werden außerdem zusätzlich 7.500 Arbeitsplätze geschaffen. Gemäß Planungen werden sich die Schritte merklich auf die Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen der Menschen in diesen Gebieten auswirken, unter anderem auch durch den Bau von 125 Wohnhäusern, sechs allgemeinbildende Schulen und andere Sozialeinrichtungen.

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