05:29 20 Oktober 2017
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    Abchasische Seite lehnt Verhandlungen mit Tiflis ab

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    TIFLIS, 22. Juli (RIA Nowosti). Eine Delegation Abchasiens unter Leitung des Außenministers dieser nicht anerkannten nordkaukasischen Republik, Sergej Schamba, hat auf ihre Teilnahme an den georgisch-abchasischen Verhandlungen unter der UNO-Ägide in Tiflis verzichtet.

    Das erfuhr RIA Nowosti am Freitag in der Staatskanzlei Georgiens.

    Die abchasische Seite begründete ihre Weigerung damit, dass die Güter vom türkischen Schiff "Tariq Guner", das am 3. Juli von georgischen Grenzern vor der Küste Abchasiens festgehalten wurde, immer noch nicht an die abchasische Seite übergeben worden sind.

    "Angesichts dieses Vorfalls können wir keine Verhandlungen führen, umso mehr als die öffentliche Meinung äußerst negativ auf solche Akte reagiert", erklärte Schamba in einem Telefoninterview für die georgische Presse.

    Im Apparat des Staatsministers Georgiens für die Regelung von Konflikten wurde indessen mitgeteilt, dass die Verhandlungen über die georgisch-abchasische Regelung im Tifliser UNO-Büro dennoch stattfinden werden. Daran werden die Sonderbeauftragte des UN-Generalsekretärs, Heidi Tagliavini, eine Delegation Georgiens unter Leitung des Staatsministers für die Regelung von Konflikten, Georgi Chaindrawa, und Botschafter der Länder aus der ad-hoc-Gruppe des UN-Generalsekretärs für Abchasien teilnehmen.

    Erörtert werden Möglichkeiten für die Schaffung von Sicherheitsbedingungen für georgische Flüchtlinge im Fall ihrer Rückkehr in den abchasischen Kreis Gali.

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