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    Haltung der USA und der KDVR am Vorabend der Sechser-Verhandlungen lassen auf Fortschritte hoffen

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    MOSKAU, 22. Juli (RIA Nowosti). Die Positionen, die Washington und Pjöngjang am Vorabend der vierten Runde der sechsseitigen Verhandlungen über die atomare Problematik der KDVR einnehmen, lassen auf gewisse Verhandlungsfortschritte hoffen, sagte der stellvertretende russische Außenminister und Leiter der Delegation Russlands bei den Verhandlungen, Alexander Alexejew, in einem Interview für RIA Nowosti.

    "Sowohl von den USA wie auch von der KDVR waren Signale zu vernehmen, dass ihre Delegationen in Peking einen gewissen Spielraum für Flexibilität haben, um die Verhandlungen konstruktiv führen zu können. Das lässt auf gewisse Fortschritte bei der vierten Runde hoffen", sagte Alexejew.

    Er teilte mit, dass es vor der vierten Runde eine ganze Reihe von Konsultationen der am sechsseitigen Prozess beteiligten Länder (USA, KDVR, China, Südkorea, Russland und Japan) in der verschiedensten Zusammensetzung gegeben hat.

    "Die russische Seite hatte mit den amerikanischen und den chinesischen Kollegen entsprechende Kontakte, ebenso wie mit Pjöngjang. In Moskau gab es Konsultationen mit dem stellvertretenden Außenminister der Republik Korea, Song Min-soon, der die Delegation seines Landes bei den Verhandlungen leitet", berichtete Alexejew.

    "Insgesamt signalisierten die Teilnehmer der verschiedenen Sondierungsgespräche einander, dass sie in Peking ergebnisorientiert arbeiten wollen. Von allen Seiten war ein gewisser Optimismus zu erkennen, dass es gelingen könnte, in Peking ein konkretes Resultat zu erzielen", stellte der stellvertretende Minister fest.

    Die Eröffnung der vierten Runde der sechsseitigen Verhandlungen über das Atomdossier der KDVR ist auf den 26. Juli in Peking festgesetzt. Die Verhandlungen begannen im August 2003.

    Ursprünglich war es vorgesehen, die vierte Runde im Oktober 2004 durchzuführen. Sie kam jedoch nicht zustande, weil Pjöngjang erklärt hatte, es sei unmöglich, unter Bedingungen permanenter Drohungen der USA über das atomare Programm zu verhandeln. Im Februar hatte Nordkorea erklärt, es verfüge über Atomwaffen.

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