10:48 24 September 2017
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    Im usbekischen Fernsehen wird ein Dokumentarfilm über die Ereignisse von Andischan gezeigt

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    TASCHKENT, 22. Juli (RIA Nowosti). In Usbekistan wird am Freitag im öffentlichen Fernsehkanal nach der abendlichen Nachrichtensendung ein Dokumentarfilm über die Ereignisse in Andischan gezeigt. Das wurde in der Generalstaatsanwaltschaft Usbekistans mitgeteilt.

    Laut der Leiterin des Pressedienstes der Generalstaatsanwaltschaft, Swetlana Artykowa, "wurde der Film anhand einer bei den Extremisten beschlagnahmten Videokassette, von Untersuchungsmaterialien und weiteren Fakten, die die Ereignisse betreffen, gedreht".

    In Andischan wurden in der Nacht zum 13. Mai 2005 das Gefängnis und eine Reihe von Verwaltungsgebäuden, so die Gebietsadministration, von radikal gesinnten Islamisten unter Waffengewalt besetzt. Bei dem Angriff wurden zwölf Angehörige der Rechtsschutzorgane getötet sowie 234 Waffen erbeutet. Die Terroristen nahmen insgesamt 70 Menschen als Geiseln, von denen 14 ermordet wurden.

    Nach Angaben der Rechtsschutzorgane waren in der Stadt 18 Terrorgruppen mit einer Gesamtstärke von 200 Mann aktiv.

    Später rückten in Andischan offizielle Truppen ein, die die besetzten Gebäude vollständig befreiten. Während der Ereignisse von Andischan wurden nach Angaben der Generalstaatsanwaltschaft 187 Menschen getötet (unabhängige Quellen sprechen von mehr als 500 Toten).

    Der gesamte Sachschaden durch die Ausschreitungen der Terroristen belief sich auf mehr als 300 Millionen US-Dollar.

    Im Ergebnis der operativen Fahndungsmaßnahmen wurden von den Rechtsschutzorganen 105 Personen festgenommen.

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