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    Moskau unterstützt jüngste Nahost-Initiative von US-Außenministerin

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    MOSKAU, 22. Juli (RIA Nowosti). Moskau unterstützt die jüngste Nahost-Initiative von US-Außenministerin Condoleezza Rice. Das teilte der amtliche Sprecher des russischen Außenministeriums, Alexander Jakowenko, am Freitag in Moskau mit.

    Die von Rice unterbreitete Idee stehe im Einklang mit der Initiative des russischen Präsidenten Wladimir Putin, die er während seiner jüngsten Nahost-Reise unterbreitet hat. Putin habe auf die große Bedeutung der Bestimmung der Perspektiven des politischen Prozesses nach dem Abzug der Israelis aus dem Gaza-Streifen verwiesen, fuhr der Ministeriumssprecher fort.

    Nach Angaben der israelischen Zeitung "Haaretz" hatte sich Rice während ihrer jüngsten Reise durch die Region für die Einberufung einer internationalen Nahost-Konferenz ausgesprochen.

    Diese Konferenz solle laut Jakowenko in einem breiten Format einberufen werden, und zwar unter Teilnahme des Nahostquartetts (Russland, USA, UNO, Europäische Union), Israels, Palästinas und einiger anderer interessierter Seiten in der Region.

    Moskau ist nach seinen Worten der Ansicht, dass dieses repräsentative internationale Forum in der Lage sein werde, die neuen regionalen Realitäten nach dem Abzug der Israelis aus dem Gaza-Streifen und von einem Teil des Westjordanlandes zu bewerten. "Zudem wird die Konferenz es gestatten, Möglichkeiten für das weitere Vorankommen der Regelung, in erster Linie im Kontext der Straßenkarte, aber auch in einem umfassenderen multilateralen Kontext festzulegen", sagte Jakowenko.