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    Einheitliche Korporation für Satellitenproduktion entsteht in Russland

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    MOSKAU, 25. Juli (RIA Nowosti). In Russland wird eine einheitliche Korporation für die Produktion von Satelliten im Rahmen der Forschungs- und Produktionsvereinigung für angewandte Mechanik "Reschetnew" (Krasnojarsk, Ostsibirien) gegründet. Das teilte der amtliche Sprecher der Föderalen Raumfahrtagentur (Roskosmos), Wjatscheslaw Dawidenko, mit.

    Ihm zufolge hat am 15. Juli 2005 eine turnusmäßige Sitzung der Kommission für Militär- und Industriefragen unter dem Vorsitz von Regierungschef Michail Fradkow stattgefunden.

    "Die Kommission erörterte und billigte ein Projekt zur Gründung der Korporation ‚Informaitons-Satellitensysteme', das vom Leiter der Föderalen Raumfahrtagentur, Anatoli Perminow, vorgestellt worden war. Dokumente über die Gründung der Korporation werden demnächst der Administration des Präsidenten Russlands zur Erörterung vorgelegt", sagte Dawidenko.

    Die Korporation "Informations-Satellitensysteme" vereint zehn russische Unternehmen: die "Forschungs- und Produktionsvereinigung für angewandte Mechanik ‚Reschetnew'" als Dachunternehmen (Schelesnogrosk bei Krasnojarsk), das "Forschungs- und Produktionszentrum ‚Poljus'" (Tomsk, Westsibirien), das "Forschungs- und Produktionsunternehmen ‚Quant'" (Moskau), "Sibirische Geräte und Systeme" (Omsk; Westsibirien), das Forschungs- und Produktionsunternehmen "Geophysik-Kosmos" (Moskau), das "Forschungs- und Produktionsunternehmen für kosmischen Gerätebau ‚Quant'" (Rostow am Don, Süden des Europäischen Teils Russlands), das staatliche sibirische Institut "Sibpromprojekt" (Schelesnogorsk), die "Forschungs- und Produktionsvereinigung für angewandte Mechanik ‚Entwicklung'" (Schelesnogorsk), das "Ingenieurtechnische Zentrum - Produktionsvereinigung für angewandte Mechanik" (Schelesnogorsk) und die "Forschungs- und Produktionsvereinigung für angewandte Mechanik - Kleines Konstruktionsbüro" (Schelesnogrosk).

    Wie Dawidenko mitteilte, werden die genannten Firmen mit dem Anschluss an die Korporation zu deren Tochtergesellschaften. "Zugleich behält jede von ihnen ihren Status als selbständige juristische Person bei. Nach der Privatisierung nimmt die Korporation die organisatorisch-rechtliche Form einer offenen Aktiengesellschaft an, deren Aktien zu 100 Prozent im staatlichen Besitz fixiert sind", sagte der Sprecher.

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