11:51 16 Januar 2017
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    Ermittlungsverfahren zu Explosionen im Munitionsdepot bei Saporoschje eingeleitet

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    KIEW, 25. Juli (RIA Nowosti). Die Militärstaatsanwaltschaft der Stadtgarnison von Saporoschje hat einen Prozess im Zusammenhang mit den durch einen Brand verursachten Explosionen im Munitionsdepot in Nowobogdanowka im Südwesten der Ukraine eingeleitet.

    Wie am Montag beim Pressedienst der Generalstaatsanwaltschaft gegenüber der Agentur "Nowosti-Ukraina" verlautete, wird zu der Verletzung der Regeln für den Umgang mit Munition, Sprengstoffen und für die Umwelt besonders gefährlichen Gegenständen durch Militärangehörige ermittelt.

    In den Artilleriedepots eines Militärverbandes nahe des Dorfes Nowobogdanowka (Gebiet Saporoschje) war am 23. Juli 2005 gegen 17.00 Uhr Ortszeit stellenweise ein Brand ausgebrochen, der zur Detonation der seit dem vorangegangenen Großfeuer verbliebenen Reste der Artilleriemunition führte.

    Am 6. Mai 2004 hatte ein Brand in einem Munitionslager in Nowobogdanowka zu Geschossexplosionen geführt. Nach offiziellen Angaben wurden fünf Menschen getötet und vier schwer verletzt. 81 Menschen wurden zur stationären Behandlung eingeliefert. Die Bevölkerung von elf Ortschaften wurde evakuiert. Das Feuer konnte erst am 19 Mai gelöscht werden.

    Der letzte Brand forderte zwar keine Menschenleben, hatte jedoch eine massenhafte Störung des Verkehrsplans der Reisezüge zwischen Moskau und Simferopol (Krim) zur Folge. Die Eisenbahnbehörden der Ukraine sahen sich gezwungen, die Züge mit einer fast eintägigen Verspätung unter Umgehung des gefährdeten Gebietes, durch Kiew umzuleiten sowie die Fahrgäste mit warmem Essen zu versorgen.

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