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    Präsident Saakaschwili bei der Bekämpfung des Terrorismus bereit zur Zusammenarbeit mit Russland

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    TIFLIS, 25. Juli (RIA Nowosti). Georgien ist bereit, mit Russland bei der Bekämpfung des Terrorismus zusammenzuarbeiten. Das erklärte der Präsident Georgiens, Michail Saakaschwili, bei einem Treffen mit den Leitern einer Reihe von Geheimdiensten dieser Transkaukasischen Republik.

    "Uns liegen ausführliche Informationen über die Teilnahme von Bürgern eines fremden Staates an Terrorakten auf georgischem Territorium vor. Aber wir wollen diese Informationen nicht für eine Konfrontation nutzen. Wir wollen mit Russland zusammenarbeiten, und ich hoffe, dass diese Zusammenarbeit zustande kommt", sagte Saakaschwili.

    Der georgische Staatschef äußerte die Hoffnung, dass "unsere Partner in Russland und in der Region Zchinwali (so wird vom offiziellen Tiflis die selbstproklamierte Republik Südossetien mit Verwaltungszentrum Zchinwali genannt) mit uns zusammenarbeiten werden, um jedem Menschen in dieser Region die Chance zu geben, in einem friedlichen und ruhigen Milieu zu leben".

    In der russischen Botschaft in Georgien wurde bereits früher jede Möglichkeit einer Teilnahme irgendwelcher offiziellen Persönlichkeiten oder von Behörden Russlands an rechtswidrigen Handlungen auf georgischem Territorium zurückgewiesen.

    "Ich möchte ferner bemerken, dass wir in strenger Übereinstimmung mit den entsprechenden internen Gesetzgebungsakten und den Abkommen im Rahmen der GUS sowie in Übereinstimmung mit den bilateralen Vereinbarungen mit Georgien verfahren", sagte der Presseattaché der russischen Botschaft in Georgien.

    Wie der Innenminister Georgiens, Wano Merabischwili, dagegen behauptet, sei die "Diversionsgruppierung", die einen Terrorakt in Gori (Mittelgeorgien) und eine Reihe weiterer Verbrechen beging, von einem Mitarbeiter eines der russischen Geheimdienste gebildet worden.

    In der Stadt Gori ereignete sich am 1. Februar 2005 eine starke Explosion vor dem Gebäude der regionalen Polizeibehörde im Raum Schida Kartli (georgisch für "Inneres Georgien"), der im Süden an das Territorium der Rebellenregion Südossetien angrenzt. Nach Expertenschätzungen waren bis zu 80 Kilogramm Gemisch aus Plastit und Hexogen in einem vor dem Polizeigebäude geparkten Pkw deponiert. Bei der Explosion kamen drei Polizisten ums Leben. 23 Angehörige des Innenministeriums sowie zufällige Passanten wurden verletzt.

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