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    Moskau: Georgiens Erklärung über russische Beteiligung am Terrorakt in Gori ist Verleumdung

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    MOSKAU, 26. Juli (RIA Nowosti). Als eine Verleumdung hat Russlands Außenministerium die Erklärung Georgiens bezeichnet, die russischen Geheimdienste seien am Terrorakt beteiligt gewesen, der am 1. Februar in Gori begangen wurde.

    "Russlands Außenministerium hält es für notwendig, zu erklären, dass die russische Seite mit dem genannten Terrorakt nichts zu tun hat. Die Personen, deren Namen in der Mitteilung des Innenministeriums Georgiens angegeben sind, gehören zu keinen offiziellen Strukturen Russlands und sind in diesen nicht tätig", erfuhr RIA Nowosti im Informations- und Presseamt des Außenministeriums Russlands.

    "In Moskau wird die Überzeugung vertreten, dass derartige Verleumdungen für eine Normalisierung der Lage in Südossetien (nicht anerkannte Republik auf dem Territorium Georgiens) wie auch für die weitere Entwicklung der russisch-georgischen Beziehungen nicht förderlich sind", heißt es in der Erklärung.

    Wie Georgiens Innenminister Wano Merabischwili behauptet hatte, sei die "Diversionsgruppe", die den Terrorakt in Gori sowie einige andere Verbrechen begangen hatte, angeblich vom Mitarbeiter eines russischen Geheimdienstes gebildet worden.

    Am 1. Februar war vor dem Gebäude der regionalen Polizeiverwaltung der an Südossetien grenzenden georgischen Region Schida Kartli in der Stadt Gori eine Autobombe gesprengt worden, die bis zu 80 Kilogramm Sprengstoff enthielt. Bei der Explosion kamen drei Polizisten ums Leben. 23 Mitarbeiter des Innenministeriums und zufällige Passanten wurden verletzt.

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