13:58 17 Januar 2017
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    Brand in Ölraffinerie in Ufa stellt keine Gefahr dar

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    MOSKAU/UFA, 26. Juli (RIA Nowosti). Die Situation in der Ölraffinerie Nowoufimski in Ufa, wo es am Dienstagabend zu einem Gasrohrbruch und zu einem Brand kam, stellt jetzt für das Personal und die Produktionsanlagen keine Gefahr mehr dar, verlautet aus dem Presseamt des russischen Zivilschutzministeriums.

    "Am Unglücksort brennt zurzeit das Gas in Fackeln. Der Brand, dem zuerst die vierte, die höchste Gefahrenklasse zuerkannt worden war, wurde in Klasse drei herabgestuft. Opfer gibt es nicht", sagte ein Sprecher des Zivilschutzes. Alle Betriebsabläufe der Raffinerie laufen nach wie vor ohne Beeinträchtigung.

    Wie RIA Nowosti aus der Verwaltung für Zivilschutz bei der Regierung Baschkirien (russische Teilrepublik im Föderalen Bezirk Wolga) erfuhr, wurde lediglich die Anlage für das Hydrotreating von Benzin stillgelegt, deren Rohrleitung durch die Explosion beschädigt wurde.

    Der Brand in der Halle konnte bereits unter Kontrolle gebracht werden. Zum Zeitpunkt der Explosion befanden sich keine Menschen in der Halle, deshalb gab es keine Opfer.

    Laut den ersten Erkenntnissen wurde die Explosion durch eine technische Störung der Anlage ausgelöst. Die Ermittlung geht inzwischen weiter.

    Die von der Explosion betroffene Anlage werde außer Betrieb bleiben, bis die Voruntersuchung abgeschlossen ist, versicherte Fanil Masitow, Erster Stellvertreter des Chefs des baschkirischen Zivilschutzes.

    "Die Explosion wurde durch den Bruch einer Rohrleitung ausgelöst, durch die ein Wasserstoffgemisch strömte. Die Ursache war sehr wahrscheinlich eine Funktionsstörung wegen Verschleißes der Ausrüstung, wahrscheinlich wegen Verschleißkorrosion des Rohres", äußerte Masinow.

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