09:02 18 Januar 2017
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    Sechs Verletzte bei einem Anschlag auf einen Milizwagen in Dagestan

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    MACHATSCHKALA, 26. Juli (RIA Nowosti). Bei einem Anschlag auf ein Milizfahrzeug in Dagestan wurden sechs Personen verletzt, erfuhr RIA Nowosti im Innenministerium der an Tschetschenien angrenzenden nordkaukasischen Republik.

    Das Fahrzeug vom Typ UAS der mobilen Kräfte des russischen Innenministeriums wurde am Morgen in der Stadt Chassawjurt in einer Entfernung von nur etwa 500 Metern von der Milizstation der Stadt mit einer Bombe in die Luft gesprengt.

    Zwei Verletzte befinden sich nach Angaben des Innenministeriums auf der Intensivstation.

    Ferner teilte die Quelle im Innenministerium mit, dass ein Umspannwerk im Kreisgebiet Chassawjurt von Unbekannten aus einem Granatwerfer beschossen wurde.

    Sie sagte, der Zwischenfall fand gestern gegen Mitternacht statt. „Unbekannte gaben auf das Umspannwerk einen einzelnen Schuss aus einem Granatwerfer ab. Es wurde ein Behälter mit drei Tonnen Öl beschädigt. Die Stromversorgung wurde nicht eingestellt“, berichtete die Quelle.

    Im dagestanischen Rayon Kajakenski wurde der Leiter der städtischen Verkehrsmiliz, Isberbasch Kamil Omarow, ermordet. Verletzt wurde außerdem ein Mitarbeiter der Fahndungsorgane, Oberleutnant Arslan Kerimow, hieß es des Weiteren im Innenministerium Dagestans.

    Beide hatten auf der Bundesstraße Kaukasus einen schwarzen PKW vom Typ Schiguli, der zur Fahndung ausgeschrieben war, verfolgt. Nach der Forderung, den Wagen anzuhalten, sprangen zwei Unbekannte aus dem Fahrzeug und eröffneten das Feuer auf die Milizionäre.

    Im Kreisgebiet Zumadinski entdeckten Mitarbeiter des Innenministeriums Dagestans ein Waffenversteck der Extremisten. „Das Waffendepot enthielt 123 Artilleriegeschosse des Kalibers 122 Millimeter und 130 dazu gehörige Zünder. Es wurde von Militärexperten gesprengt“, gab das Innenministerium bekannt.

    Was den Sprengsatz angeht, der gestern Tags über an der Trasse Machatschkala – Krasnoarmejsk in einer Entfernung von nur 100 Metern von einer Brücke entdeckt wurde, so hatte er eine Sprengkraft von 10 Kilogramm im Trotyläquivalent.

    „Wenn es den Banditen gelungen wäre, die Ladung zu zünden, dann hätte es viele Opfer gegeben“, sagte der Vertreter des Innenministeriums.

    Er teilte mit, dass die Selbstbaubombe mit Fernzünder aus einem metallischen 10-Liter-Eimer bestand, gefüllt aus einer Mischung von Aluminiumpulver und Ammonsalpeter, bestückt mit Metallteilen. Von der Bombe führten Drähte weg, sagte die Quelle.

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