11:18 19 Oktober 2017
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    Verletzte bei Zusammenstößen zwischen Polizei und protestierenden Kumpeln in Warschau

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    WARSCHAU, 26. Juli (RIA Nowosti). Vor dem Gebäude des polnischen Sejms in Warschau ist es zu Zusammenstößen zwischen Polizisten und protestierenden Bergleuten gekommen. Die Polizei setzte Wasserwerfer und Tränengas ein. Es gab Verletzte.

    Die Polizei konnte die Situation bereits unter Kontrolle bringen.

    An den Protestaktionen beteiligen sich mehr als 8 000 Demonstranten.

    Das Tränengas drang auch in die Arbeitszimmer des Sejms ein.

    Die Manifestanten durchbrachen die Absperrungen in der Gegend des Parlaments und griffen die Polizisten an. Gegen die Rechtshüter flogen Flaschen, Kohle und Helme. Am Ort des Geschehens fuhren unverzüglich Krankenwagen vor.

    Die Demonstranten wurden zum Gebäude der kanadischen Botschaft abgedrängt, wo sie von Kräften der Rechtsschutzorgane eingeschlossen wurden.

    Mehrere Dutzende Demonstranten wurden verletzt, darunter einer schwer. Der Arbeiter war von einem mächtigen Strahl eines Wasserwerfers getroffen worden und unglücklich auf das Asphalt gestürzt.

    Laut den jüngsten Polizeiangaben wurden sechs Polizisten verletzt, darunter einer schwer. Er wurde in bewusstlosem Zustand ins Krankenhaus eingeliefert.

    Die Protestaktion vor dem Gebäude des Sejms hatte die Bergarbeitergewerkschaft organisiert. Die Demonstranten führten in Autobussen Transparente mit sich, auf denen sie die Parlamentarier aufforderten, das Rentengesetz zu verändern. Sie verlangen, dass die unter Erde arbeitenden Kumpel nach 25 Jahren ein Anrecht auf Rente haben.

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