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    Nordkoreas Atomprogramm ist Gegenstand der sechsseitigen Verhandlungen in Peking

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    PEKING, 27. Juli (RIA Nowosti). Mittwoch ist der zweite Arbeitstag für die vierte Runde der gestern eröffneten sechsseitigen Verhandlungen über die atomaren Probleme auf der koreanischen Halbinsel. Im Einklang mit der Geschäftsordnung tritt am Mittwoch die Plenartagung der Delegationen aus sechs Ländern - KDVR, China, den USA, Russland, der Republik Korea und Japan - zusammen. Es ist nicht ausgeschlossen, dass die Delegationsleiter in der zweiten Tageshälfte gesondert beraten.

    Gestern hatte der russische Delegationsleiter, der stellvertretende Außenminister Alexander Alexejew, vor Journalisten erklärt, die Seiten würden am Mittwoch ihre Positionen in der Plenartagung ausführlich darlegen.

    Er sagte, dass nach der Plenartagung möglicherweise schon erste Prognosen in Bezug auf die Möglichkeit abgegeben werden können, ob die vierte Verhandlungsrunde konkrete Ergebnisse zu erzielen vermag.

    Am 26. Juli hatte die russische Delegation einige bilaterale Begegnungen. Wie Alexander Alexejew unterstrich, bewahrt Russland einen "sehr verhaltenen Optimismus" bezüglich weitgehender Fortschritte während der vierten Verhandlungsrunde.

    Der Diplomat stellte fest, Russland tut alles, damit die Positionen der wichtigsten Verhandlungsteilnehmer, die der USA und der KDVR, auch weiterhin ausreichend flexibel bleiben.

    Insgesamt bewertete gestern auch der chinesische Verhandlungsführer, Tsin Han, den ersten Tag der Gespräche positiv. Er führte aus, dass intensive bilaterale Konsultationen den ersten Tag der vierten Runde der sechsseitigen Verhandlungen kennzeichneten.

    Gleichzeitig unterstrich er, dass gewisse Schwierigkeiten die Verhandlungen auch weiterhin belasten, "hervorgerufen durch verschiedene Faktoren, darunter historische".

    Der chinesische Diplomat rief die beteiligten Seiten, und namentlich die KDVR und die USA auf, Flexibilität, Geduld und Aufrichtigkeit an den Tag zu legen.

    Die vierte Runde der sechsseitigen Verhandlungen zu den atomaren Problemen auf der koreanischen Halbinsel wurde am 26. Juli in Peking eröffnet.

    Ursprünglich sollte sie im Oktober 2004 ihre Tätigkeit aufnehmen, doch Pjöngjang hatte erklärt, es sei unmöglich, seine atomaren Programme unter Bedingungen einer feindseligen Politik Washingtons gegenüber der KDVR zur Diskussion zu stellen.