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    Experte: Dem Leben der Astronauten in der Discovery droht keine Gefahr

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    MOSKAU, 27. Juli (RIA Nowosti). Das Bruchstück, welches sich vom Treibstoffbehälter der Discovery löste, hat den Rumpf des Shuttles wohl kaum beschädigt, so dass dem Leben der Astronauten wahrscheinlich keine Gefahr droht, erfuhr RIA Nowosti am Mittwoch von einem Experte der NASA.

    "Selbst die ersten Durchsichten der Videoaufnahmen vom Start zeigen, dass das abgebrochene Fragment sich weit unterhalb des Treibstoffbehälters befand und den Shuttle vermutlich nicht beschädigte", stellte er fest.

    "Weder das Leben noch die Arbeit der Besatzung sind durch diesen Vorfall ernsthaften Gefahren ausgesetzt", fügte er hinzu.

    Die zuvor verbreitete Version, wonach das abgebrochene Fragment ein kleines Stück dichten technischen Papiers gewesen sein könnte, welches zum Schutz vor Staub auf der Erde um einige Konstruktionen gewickelt wird, entspricht wohl weniger den Realitäten, glaubt der Fachmann.

    "Das Fragment löste sich, als der Shuttle eine Geschwindigkeit von ungefähr 17 Tausend Meilen pro Stunde machte und sich praktisch schon auf der Umlaufbahn befand. Es kann bezweifelt werden, dass sich Papier angesichts der großen Geschwindigkeit und der hohen Temperaturen solange halten kann", meinte der Gesprächspartner von RIA Nowosti.

    Der Start der Discovery mit sieben Astronauten an Bord erfolgte nach mehreren Verschiebungen am Dienstag um 18.39 Uhr Moskauer Zeit vom Weltraumbahnhof in Cape Canaveral. Das war der erste Start seit der Katastrophe der Columbia im Februar 2003.

    Ursprünglich sollte die Discovery am 13, Juli starten, doch zwei Stunden vor dem Start wurde dieser wegen der Panne eines Treibstoffsensors am äußeren Tankbehälter des Shuttles abgesagt.

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