19:07 18 Januar 2017
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    Wladimir Putin fordert vom Innenministerium Präventivschläge gegen Terroristen

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    MOSKAU, 27. Juli (RIA Nowosti). Wladimir Putin stellte dem russischen Innenministerium die Aufgabe, Präventivschläge gegen Terroristen zu führen.

    „Ihre Handlungen auf diesem Gebiet müssen darin bestehen, vorausschauend Präventivschläge zu führen“, sagte der Präsident bei einer Zusammenkunft mit hohen Offizieren im Kreml.

    „Wir verstehen gut, welche verantwortungsvollen Aufgaben vor den bewaffneten Organen Russlands stehen, vor allem vor dem Innenministerium und seinen Bereitschaftstruppen“, stellte Wladimir Putin fest.

    Er sagte, die letzten Vorfälle in der Welt bestätigen, dass der Terrorismus auch weiterhin die Hauptbedrohung bleibt.

    „Die letzten Bombenanschläge in London sowie die Terrorakte in Irak, in der Türkei, in Israel und jüngst in Ägypten, auch die gegen Vertreter der Machtorgane in Tschetschenien und in Dagestan verübten Verbrechen bei uns in Russland zeigen, dass der Terrorismus die Hauptgefahr in der Welt bleibt“, sagte Wladimir Putin.

    „In diesem Zusammenhang nimmt Russland einen wichtigen Teil der Arbeit im Kampf gegen den Terrorismus auf sich“, versicherte er.

    Im Juni dieses Jahres hatte der russische Verteidigungsminister Sergej Iwanow erklärt, dass Russland sich im Falle einer direkten Bedrohung das Recht auf Präventivschläge gegen Terroristen auf dem Boden der Nachbarstaaten im postsowjetischen Raum vorbehält.

    „Ein Präventivschlag ist zur Abwendung einer terroristischen Bedrohung Russlands im Einzelfall möglich. Übrigens nur dann, wenn wir hundertprozentig davon überzeugt sind, dass die Bedrohung von hier und jetzt ausgeht, sagte Sergej Iwanow.

    Der Gedanke eines Präventivschlages erklang erstmals im Zusammenhang mit russischen Beschuldigungen gegen Georgien, im Pankissi-Tal würden sich Terroristenverbände, die auf russischem Gebiet operieren, verbergen.

    „Ich möchte in Erinnerung rufen, dass wir unter Präventivschlägen keine Kriegshandlungen oder einen Überfall auf dieses oder jenes Land verstehen, sondern einen Einzelfall“, präzisierte damals Sergej Iwanow.

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