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    Dagestan: Bei Sondereinsätzen ein Bandit beseitigt und ein weiterer in Haft genommen; ein Stabsoffizier wurde schwer verletzt

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    MACHATSCHKALA, 27. Juli (RIA Nowosti). Bei einem Sondereinsatz in Dagestan zur Festnahme von Mitgliedern von Banditeneinheiten wurde ein Extremist beseitigt und ein weiterer in Haft genommen, teilte eine Quelle aus den Rechtsschutzorganen der Republik an der Westküste des Kaspischen Meeres mit.

    Wie es hieß, fand die Operation gestern abend im Rayon Chassawjurt unmittelbar an der Grenze zu Tschetschenien statt.

    Drei Terroristen fuhren in einem PKW. Als sie angehalten wurden, leisteten sie bewaffneten Widerstand. Es kam zu einem Schusswechsel, bei dem ein Bandit getötet und ein weiterer inhaftiert wurde. Ein Dritter konnte flüchten, sagte der Gesprächspartner von RIA Nowosti.

    Ihm zufolge konnten die ersten beiden Banditen identifiziert werden. Sie stammen aus Chassawjurt. Die Identität des dritten Banditen wird noch festgestellt.

    Bei dem Schusswechsel erlitt der nach Machatschkala abkommandierte Chef des Stabes des operativen Dienstes der Truppen des russischen Innenministerium, Oberst Wassili Tschubenko, eine Kopfverletzung.

    Nach Auskunft der Ärzte befindet sich der Verletzte in einem extrem kritischen Zustand. Der Oberst musste einer komplizierten Operation unterzogen werden, um Knochensplitter aus dem Schädel zu entfernen. Die Kugel konnte unterdessen nicht entfernt werden. Gegenwärtig befindet sich Tschubenko auf der Intensivstation.

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