23:21 18 Januar 2017
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    FSB will im Kampf gegen Terror verstärkt auf vorbeugende Maßnahmen setzen

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    MOSKAU, 27. Juli (RIA Nowosti). Russlands Inlandsgeheimdienst FSB will im Kampf gegen den Terrorismus mehr zu Präventivmaßnahmen greifen und verstärkt "konkrete Vorabinformationen" gewinnen. Dies erklärte Generalleutnant Sergej Burawljow, der neue Stellvertreter des FSB-Direktors. Burawljow war unter den 38 hohen Offizieren, denen Präsident Wladimir Putin am Mittwoch im Kreml zur Beförderung gratulierte.

    Der FSB "wird verstärkt auf Präventivmaßnahmen setzen und Vorabinformationen unter Einsatz aller verfügbaren Mittel gewinnen", versprach der General.

    Der Kampf gegen die akuten Gefahren der Gegenwart und vor allem gegen den Terrorismus gehöre zum Alltag des FSB, sagte er weiter. "Der internationale Terrorismus, der uns und den anderen Staaten gegenübersteht, greift zu bestialischen Maßnahmen. Um dagegen vorzugehen und um siegen zu können, muss die Professionalität der Mitarbeiter ständig erhöht und ihre technische Ausrüstung vervollkommnet werden", führte der stellvertretende FSB-Direktor aus.

    Zu den Schwerpunkten seines Geheimdienstes zählte Burawljow den "Aufbau eines Systems zum rechtzeitigen und angemessenen Reagieren auf Herausforderungen unter Einsatz aller verfügbaren Mittel und Kräfte".

    "Angesichts des grenzübergreifenden Charakters des Terrorismus werden wir unsere Bemühungen um die Schaffung einer neuen, modernen Grenze der Russischen Föderation, um die Verbesserung deren Schutzes, vor allem an den besonders gefährdeten Stellen, weiter verstärken", äußerte Burawljow. Diese Aufgaben lassen sich "nur mit einem neuen System der Bewaffnung, das ständig vervollkommnet wird, sowie unter Einsatz der neusten wissenschaftlichen und technischen Entwicklungen bewältigen", meinte er.