17:02 20 Januar 2017
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    NASA stoppt Shuttle-Starts

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    NEW YORK, 28. Juli (RIA Nowosti). Die amerikanische Raumfahrtbehörde NASA verfügte die Einstellung weiterer Starts von Shuttles, solange nicht eindeutig geklärt ist, warum sich beim Start der Discovery am Dienstag vom äußeren Brennstoffbehälter ein Stück der Schaumisolierung löste. Auch wenn Splitter der Isolation, soweit erkennbar, nicht die Außenhaut beschädigten, "werden wir solange nicht fliegen, bis das Problem ausgeräumt ist", erklärte am Mittwochabend der Leiter des Space-Shuttle-Programmes, Bill Parsons. Vor zweieinhalb Jahren verursachte die Beschädigung des Außenrumpfes die Katastrophe des mehrfach verwendbaren Raumschiffs Columbia mit sieben Astronauten an Bord.

    Damals wurde der linke Flügel beim Start von einem abgebrochenen Stück Schaumisolierung beschädigt. Beim Landeanflug geriet Luft in die entstandenen Öffnungen und ließ den Rumpf der Raumfähre zerbersten.

    Außerdem ist die NASA beunruhigt, dass beim Start ein Stück der Wärmeschutzisolation am unteren Ende der Discovery zerbrach. Am Dienstag untersuchten die Astronauten mit Hilfe eines 15 Meter langen Teleskops über sieben Stunden den Zustand der Außenhaut der Flügel und des Nasenteils des Raumschiffes.

    Nach der Katastrophe der Columbia gab die NASA für erhöhte Sicherheitsvorkehrungen bei Shuttle-Flügen 1 Milliarde US-Dollar aus, darunter für den Austausch der Technologie, die beim Auftragen der Schaumisolierung verwendet wird.

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