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    In Wladiwostok tagt eine russisch-chinesische Grenz-Bahnkommission

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    WLADIWOSTOK, 28. Juli (RIA Nowosti). Am Donnerstag wurde in Wladiwostok (russischer Ferner Osten) eine planmäßige Sitzung der russisch-chinesischen Grenzbahnkommission eröffnet. Die Sitzungsteilnehmer sind Vertreter der Gesellschaft „Rossijskije schelesnyje dorogi“ (RZD), die bei der Güterbeförderung per Schiene die Monopolstellung in Russland hat, und des Eisenbahnministeriums der Volksrepublik China.

    Wie der RIA Nowosti bei RZD mitgeteilt wurde, werde die Kommission ein Fazit aus der Tätigkeit von zwei Bahn-Grenzkontrollpunkten für die erste Jahreshälfte 2005 ziehen.

    Beim Treffen sollen die Entwicklung der Güter- und Passagierbeförderung sowie der Verlauf der Modernisierung der Grenzstationen, die als Transportkorridore für beide benachbarten Länder dienen, analysiert werden.

    Am ersten Arbeitstag wurde in der Kommission betont, dass der Güter- und Passagierstrom zwischen beiden Ländern ständig zunimmt. 2004 betrug der Umfang der Export- und Importgüter am internationalen Eisenbahnknotenpunkt Grodekowo - Suifenhe (Region Primorje) 6,2 Millionen Tonnen, das sind 12 Prozent mehr als 2003.

    Für das laufende Jahr ist geplant, über diesen Grenzdurchlasspunkt über sieben Millionen Tonnen Güter zu befördern.

    Auch der zweiseitige Passagierstrom nimmt zu. Im vorigen Jahr passierten rund 500 000 Menschen diesen Bahnkorridor.

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