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    Gerichtsverfahren gegen kambodschanisches Fischfangunternehmen in Primorje

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    WLADIWOSTOK, 29. Juli (RIA Nowosti). Anhörungen in einem Gerichtsverfahren gegen ein kambodschanisches Fischfangunternehmen begannen in der Haupt- und bedeutenden Hafenstadt der Region Primorje, in Wladiwostok.

    Wie RIA Nowosti am Freitag von der Sprecherin der regionalen Grenzschutzverwaltung, Oberstleutnant Natalja Rondolewa, erfuhr, wird dem Fischfangunternehmen und dem unter kambodschanischer Flagge fahrenden Schiff "Global" illegaler Fischfang in der russischen Wirtschaftszone zur Last gelegt.

    Das Schiff war am 8. Juli vom Küstengrenzschutz gestoppt worden. Zu diesem Zweck musste von Schusswaffen Gebrauch gemacht werden. Der Flüchtling ließ sich erst nach einem Warnschuss aus einer Bordkanone der Küstenwache in das Schlepptau der Grenzer nehmen, berichtete die Gesprächspartnerin von RIA Nowosti.

    An Bord des kambodschanischen Schiffes wurden 57 Tonnen illegal gefangener Krabben gefunden.

    Der Schiffskapitän wurde bereits mit einer Geldstrafe von über 132.500 US-Dollar haftbar gemacht. Nun muss das Gericht für den Schiffseigner das Strafmaß und die Höhe der Geldstrafe festlegen, sagte Rondolewa.

    Zuvor waren schon der Kapitän und der Reeder eines wild fischenden Schiffes aus Panama, welches ebenfalls durch die russische Küstenwache aufgebracht worden war, zu Geldstrafen verurteilt worden. An Bord ihres Motorschiffes, welches im Japanischen Meer gestellt wurde, waren bei einer Durchsuchung 20 Tonnen Krabben gefunden worden.

    Im Zuge der Untersuchungen konnte ermittelt werden, dass der gesamte Fang aus der russischen Wirtschaftszone stammt.

    Der Fang wurde zu Gunsten des russischen Staates beschlagnahmt. Kapitän und Eigner des Motorschiffes wurden zu einer Geldstrafe von 66 816 US-Dollar verurteilt.

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