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    Extremisten in Tschetschenien täuschen Kidnapping vor

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    KISLOWODSK, 29. Juli (RIA Nowosti). Die bewaffneten Extremistengruppen in Tschetschenien täuschen Kidnapping vor, um neue Mitglieder in ihre Reihen aufzunehmen. Dies teilte Russlands stellvertretender Innenminister, Generaloberst Arkadi Jedelew, auf der internationalen Pressekonferenz "Verstärkung der Rolle der Rechtsschutzorgane beim Schutz der Menschenrechte in der Tschetschenischen Republik" mit, die im südrussischen Kislowodsk stattfindet.

    Im Jahre 2004 tauchten 67 Personen, die als vermisst galten, in den Reihen der Extremisten auf. Dabei stellen die Extremisten die Entführungen so hin, als ob dahinter Behörden stecken, sagte der General.

    90 Prozent der Verfahren wegen Kidnapping seien in Tschetschenien erst nach dem Einmarsch der föderalen Kräfte im Jahre 2000 eingeleitet worden.

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