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    Generalstaatsanwaltschaft Russlands: Tatbeteiligung Bassajews bei der Geiselnahme in Beslan ist bewiesen

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    MOSKAU, 29. Juli (RIA Nowosti). Die Untersuchungsbehörden haben Beweise erbracht, dass Schamil Bassajew bei der Geiselnahme in Beslan mitgewirkt hat, erklärte der stellvertretende Generalstaatsanwalt Russlands, Nikolai Schepel, in seinem Kommentar zu der Ausstrahlung des Interviews mit dem tschetschenischen Terroristen Schamil Bassajew durch die amerikanische Fernsehgesellschaft ABC.

    "Bassajew ließ die Weltgemeinschaft wissen, er habe mit der Geiselnahme in der Schule in Beslan nichts zu tun. Unsere Position ist: Die Ermittlungen haben erwiesen, Bassajew ist der Drahtzieher des Terroranschlags", sagte der Vertreter der Generalstaatsanwaltschaft.

    In dem Interview rechtfertigte Schamil Bassajew die Geiselnahme im Moskauer Theater-Zentrum an der Dubrowka, die Sprengung der Passagierflugzeuge durch Terroristen und sogar die Geiselnahme in Beslan vom 1. - 3. September 2004, in deren Folge unter anderem etwa 200 Kinder das Leben lassen mussten. Schamil Bassajew bezeichnete sich offen als Terroristen und erklärte, er bereite neue Anschläge vor.

    "Das (die Eroberung der Schule in Beslan) ist eine Tat aus dem vielfältigen Arsenal seiner Verbrechen. Seine Erklärungen können nur als Bestreben gewertet werden, sein Image zu verbessern. Wir haben Beweise für das Verbrechen zusammengetragen, dem Gericht vorgelegt und einen Haftbefehl auf seinen Namen bekommen", sagte Schepel.

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