17:02 20 Januar 2017
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    Abzug der russischen Waffen aus Georgien beginnt, aber mit Problemen

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    MOSKAU/TIFLIS, 29. Juli (RIA Nowosti). Am 29. Juli beginnt der Abzug der russischen Waffen und Kriegstechnik vom 12. russischen Stützpunkt Batumi. Zuerst sollen sie auf den Schießplatz Gonio verlegt und am 8. und 9. August auf ein russisches Landungsschiff verladen werden. Dies erfuhr RIA Nowosti aus einer Quelle im russischen Verteidigungsministerium.

    Wie es hieß, stieß die Auflösung der russischen Militärbasen in Georgien auf einige Schwierigkeiten.

    "Die russische Seite ist sich heute nicht ganz sicher, dass diese Pläne realisiert werden, denn einige georgische Behörden verweigern russischen Vertretern jede Mitwirkung, missachten die mehrmaligen Bitten der russischen Botschaft und der Truppenführung zur Lösung der bestehenden Probleme und gehen Diskussionen darüber aus dem Wege", so die Quelle.

    "Es ist recht merkwürdig, aber die georgische Führung, nachdem sie so lange und aktiv auf die schleunigste Auflösung der russischen Militärbasen in Georgien hingearbeitet hat, scheint nun, nach der Unterzeichnung der Gemeinsamen Erklärung, kein Interesse mehr für dieses Thema zu haben. Es drängt sich die Frage auf: War das Problem der russischen Militärbasen lediglich eine PR-Kampagne für das In- und Ausland?", so die Quelle.

    Der Abzug der russischen Kriegstechnik erfolgt auf der Grundlage einer gemeinsamen Erklärung des russischen und des georgischen Außenministers, die am 30. Mai in Moskau unterzeichnet wurde. Russland hat danach einen Teil seiner Kriegstechnik, darunter 20 Panzer und 20 Panzerfahrzeuge, bis zum 1. September 2005 von den Militärbasen abzuziehen.

    Wie der Sprecher der Gruppe der russischen Truppen in Transkaukasien Wladimir Kuparadse Journalisten mitteilte, verlässt eine erste Kolonne der russischen rollenden Technik am 29. Juli das Gelände des 12. russischen Stützpunktes in Batumi.

    Der ursprünglich für den 28. Juli geplante Abzug musste abgesagt werden, weil am Donnerstag eine Delegation des russischen Verteidigungsministeriums nach Tiflis gekommen war, um organisatorische Aspekte des Abzugs zu klären.

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