11:03 18 Januar 2017
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    Teilnehmer an den sechsseitigen Verhandlungen arbeiten am Schlussdokument der vierten Runde

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    PEKING, 1 August (RIA Nowosti). Die Teilnehmer an den sechsseitigen Verhandlungen zur Regelung der Nuklearprobleme auf der koreanischen Halbinsel arbeiten am Schlussdokument der vierten Runde. Gestern hatte der amerikanische Chefdelegierte, Christopher Hill, vor Journalisten erklärt, dass diese Arbeit "Zeit erfordert". Der Chefunterhändler Chinas hatte seinen Kollegen am Sonnabend bei einer internen Begegnung den Entwurf des Schlussdokuments vorgelegt.

    Wie vermutet wird, berücksichtigt er die Vorschläge der Seiten, die in der Plenartagung angesprochen wurden, wie auch die Ergebnisse der bilateralen Konsultationen.

    Verhandlungsteilnehmer bezeichnen die Begegnungen der Delegationen der USA und der KDVR als die entscheidenden. Chinesische Experten werten allein den Fakt, dass beide Delegationen bei dieser Verhandlungsrunde praktisch täglich zu ausgiebigen Konsultationen zusammentreffen, als ermutigend.

    Der russische Chefdelegierte und stellvertretende Außenminister, Alexander Alexejew, hatte am vergangenen Wochenende zu Journalisten erklärt, dass es von dem Ausgang der amerikanisch - nordkoreanischen Begegnungen abhänge, ob bei dieser Verhandlungsrunde konkrete Ergebnisse erzielt werden.

    Nach vorliegenden Informationen gibt es zwischen den USA und der KDVR, obwohl die Delegationen seit letzten Montag zumindest zu sechs Arbeitstreffen zusammentraten, wesentliche Differenzen in Bezug auf die Wege und Methoden einer Entnuklearisierung der koreanischen Halbinsel.

    Wie Christopher Hill bereits zuvor gesagt hatte, können die beiden Seiten sich bisher nicht über die Reihenfolge der Schritte in Richtung Entnuklearisierung verständigen.

    An den sechsseitigen Verhandlungen, die im August 2003 aufgenommen wurden, sind hochrangige Diplomaten aus Russland, der KDVR, Südkorea, den USA, China und Japan beteiligt.

    Die vierte Verhandlungsrunde begann am 26. Juli.

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