18:00 19 Januar 2017
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    Keine Einigung bei den sechsseitigen Verhandlungen über den Begriff "Entnuklearisierung der koreanischen Halbinsel"

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    PEKING, 01. August (RIA Nowosti). Bei den in Peking laufenden sechsseitigen Verhandlungen wurde der Begriff der "Entnuklearisierung der koreanischen Halbinsel" zum Stein des Anstoßes. Die Verhandlungsteilnehmer erzielten bisher keinen Konsensus, was darunter zu verstehen ist. Wie RIA Nowosti von einer Quelle in Verhandlungskreisen erfuhr, besteht Nordkorea darauf, dass Maßnahmen zur Entnuklearisierung der koreanischen Halbinsel nur die militärischen Programme der KDVR berühren, nicht aber Pjöngjangs Möglichkeiten zur friedlichen Nutzung der Kernenergie einschränken dürfen.

    Zuvor war gemeldet worden, der amerikanische Delegationschef, Christopher Hill, habe erklärt, dass die USA den Nordkoreanern das Recht auf die friedliche Nutzung der Atomenergie bestreiten wollen.

    Die Delegation der KDVR wendet sich außerdem entschieden dagegen, dass im Abschlussdokument der vierten Verhandlungsrunde Fragen aufgeworfen werden, die in keinerlei Beziehung zur Entnuklearisierung der koreanischen Halbinsel stehen.

    Auf der Erwähnung "humanitärer Besorgnisse" im Abschlussdokument besteht Japan, welches erreichen will, dass die KDVR die Frage japanischer Staatsangehöriger löst, die in den 70er und 80er Jahren von nordkoreanischen Geheimdiensten entführt wurden.

    Die vierte Runde der sechsseitigen Verhandlungen über die Regelung der atomaren Probleme auf der koreanischen Halbinsel in Peking dauert den siebenten Tag an. Gegenwärtig beraten die Seiten den Entwurf des gemeinsamen Abschlussdokuments.

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