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    Iran könnte die IAEA schon heute über die Wiederaufnahme der Arbeiten im Kernforschungszentrum Isfahan informieren

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    TEHERAN, 01. August (RIA Nowosti). Iran könnte den Generaldirektor der IAEA, Mohammed El Baradei schon am Montag über sein Bestreben in Kenntnis setzen, die Arbeiten im Kernforschungszentrum Isfahan wieder aufzunehmen.

    Um zur Vertrauensbildung in den Verhandlungen mit der europäischen Troika aus Großbritannien, Frankreich und Deutschland beizutragen, hatte der Iran die Tätigkeit im Kernforschungszentrum Isfahan, wo Uran aus uranhaltigem Erz gewonnen wird, freiwillig eingestellt.

    Wie offizielle Persönlichkeiten Irans erklären, wird die Wiederaufnahme der Arbeiten im Kernforschungszentrum Isfahan in Übereinstimmung mit dem Völkerrecht und dem Vertrag über die Nichtweiterverbreitung von Atomwaffen unter Aufsicht von IAEA-Inspektoren erfolgen.

    Örtliche Experten stellen fest, dass die europäische Troika die Wiederaufnahme der Arbeiten als Ausstieg aus dem Moratorium für die Urananreicherung betrachten müsse, was der Auftakt dafür sein könnte, dass das „iranische Atomdossier“ zur Behandlung an den UN-Sicherheitsrat weitergeleitet wird.

    Aus Erklärungen von Vertretern der Europäischen Union geht hervor, dass sie ihr Projekt zur Lösung des Problems des Atomdossiers in der nächsten Woche vorlegen wollen, nicht aber am 1. August, wie es die Iraner gefordert hatten.

    Teheran erklärte seinerseits wiederholt, dass es die Arbeiten in Isfahan wieder aufnimmt, die Verhandlungen mit der EU jedoch fortsetzt. Außerdem verzichtet es vorerst auf die Wiederaufnahme der Arbeiten an der Atomanlage Natanz, wo sich die Zentrifugen für die Urananreicherung befinden.

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