13:52 20 August 2017
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    Notschlachtung von infiziertem Geflügel in Westsibirien

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    NOWOSIBIRSK, 2. August (RIA Nowosti). Die Tierärzte des Gebietes Nowosibirsk im Süden von Westsibirien begannen am Dienstag mit der Notschlachtung von Geflügel, welches sich mit der Vogelgrippe infizierte.

    Wie der Leiter des Operativstabes, der stellvertretende Gouverneur Wiktor Gergert, auf einer Pressekonferenz ausführte, wurde angeordnet, das gesamte Federvieh in 13 Ortschaften, in denen in der letzten Woche im Zusammenhang mit dem Ausbruch der Vogelgrippe Sperrzonen errichtet worden waren, notzuschlachten, um eine Ausbreitung der Infektion zu verhindern. Es ist geplant, mehr als 65 Tausend Stück Vieh zu verbrennen.

    Der Vize-Gouverneur stellte fest, dass die Dorfbevölkerung eine finanzielle Entschädigung erhält.

    In den genannten Ortschaften ist die erneute Viehhaltung erst in 21 Tagen möglich, und dann nur mit Genehmigung der Tierärzte, stellte der Beamte fest.

    Der Virus der Vogelgrippe wurde Mitte Juli in einigen Kreisen im Westen des Gebietes Nowosibirsk entdeckt. Es wird vermutet, dass er von Zugvögeln eingeschleppt wurde. Der entdeckte Virus ist potenziell auch für Menschen gefährlich, doch, so sagte Gergert, bisher gab es im gesamten Gebiet keine Erkrankungen. Ihm zufolge kann der Virus übertragen werden, wenn unzureichend gebratenes Geflügelfleisch verzehrt wird. Der Virus der Vogelgrippe stirbt bei einer Temperatur von 70 - 80 Grad Celsius ab.

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