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    Rosatom: Iran hat ein Recht auf die Entwicklung des nuklearen Brennstoffzyklus

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    MOSKAU‚ 02. August (RIA Nowosti). Russland hat immer das Recht Irans auf die Entwicklung eines nuklearen Brennstoffzyklus bestätigt und gleichzeitig die Länder, die keinen nuklearen Brennstoffzyklus haben, immer dazu aufgerufen, keinen solchen zu entwickeln. Das sagte ein Mitarbeiter der Föderalen Agentur für Atomenergie Russlands (Rosatom) am Dienstag.

    Er betonte ferner, dass sich die Wiederaufnahme der Arbeiten zur Entwicklung des nuklearen Brennstoffzyklus in Iran nicht auf die Lieferungen russischer nuklearer Brennelemente nach Iran auswirken werde. Russland beendet bald die Bauarbeiten für den ersten 1000-Megawatt-Block des Atomkraftwerkes Bushehr. Die Inbetriebnahme der Energieanlage ist für 2006 geplant. Entsprechend dem Anfang dieses Jahres unterzeichneten Protokoll wird Russland bis zu 80 Tonnen nukleare Brennelemente für das Atomkraftwerk in Bushehr liefern.

    Laut dem Rosatom-Mitarbeiter handelt es sich um rund 80 Tonnen niedrig angereicherten Urans. „Die Brennelemente werden je nach dem technischen Bedarf nach Iran geliefert“, sagte er.

    In einem Kommentar zu der Äußerung iranischer Vertreter, sie hätten beschlossen, die IAEA-Plomben im Nuklearforschungszentrum in Isfahan zu entfernen, um die Arbeit an der Urananreicherung wieder aufzunehmen, sagte der Mitarbeiter der russischen Behörde, dass „die Plomben nur von der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) selbst entfernt werden dürfen, die für diese Plomben zuständig ist.“

    Das offizielle Teheran hatte am Vortag die IAEA über die Wiederaufnahme der Arbeiten in Isfahan benachrichtigt und seine Bereitschaft bekundet, dies am Montag zu tun. Wie der Sekretär des Höchsten Rates für nationale Sicherheit von Iran, Ali Aghamohammadi, später mitteilte, sei Teheran der Weltgemeinschaft entgegengekommen und habe die Wiederaufnahme der Arbeiten in Isfahan zumindest um zwei Tage verschoben.

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