10:36 22 Juli 2017
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    Freundschaftszug aus Tschetschenien traf auf Sachalin ein

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    JUSCHNO-SACHALINSK, 3. August (RIA Nowosti). Im fernöstlichen Sachalin traf am Mittwoch der Regierungschef der Republik Tschetschenien, Sergej Abramow, ein.

    Er schloss sich den Teilnehmern an der gesamtrussischen Aktion "Freundschaftszug" aus der nordkaukasischen Republik an.

    Wie aus der Administration des Gebietes Sachalin zu erfahren war, gingen 87 Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens Tschetscheniens mit dem Zug auf Reisen.

    "Sergej Abramow und der Gouverneur des Gebietes Sachalin, Iwan Malachow, unterschrieben einen Vertrag über Freundschaft und Zusammenarbeit zwischen den beiden russischen Regionen", sagte der Gesprächspartner von RIA Nowosti.

    Das Hauptziel des Freundschaftszuges ist es, die Bevölkerung Russlands mit dem friedlichen und schöpferischen Leben Tschetscheniens vertraut zu machen. Deshalb gehören der Delegation Journalisten, Repräsentanten des öffentlichen Lebens und Kulturschaffende an.

    "Auf Sachalin wird es Konzerte und die Präsentation des kürzlich erschienenen Sammelbandes moderner tschetschenischer Poesie geben. Runde Tische schaffen Raum für einen lebhaften Dialog über die Lage in Nordkaukasus", ergänzte der Vertreter der Regionalverwaltung.

    "Die jungen Tschetschenen, welche erstmals über die Grenzen ihrer Republik hinauskamen, geben während der Aufenthalte auf großen Bahnstationen unermüdlich Konzerte. Sie erschließen Russland für sich, und ich hoffe, sie verstehen, dass es auch noch ein anderes Leben gibt, ein Leben ohne Terror und Angst", sagte der Berater der Regierung Tschetscheniens, Jewgenij Sobetzkij, im Gespräch mit RIA Nowosti.

    Am Donnerstag setzt der Freundschaftszug seine Reise fort. Er wird das ganze Land abfahren. Die Reise findet am westlichen Punkt Russlands, in Kaliningrad ihren Abschluss.

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