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    Russe in Japan wegen Drogenhandels verurteilt

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    WLADIWOSTOK, 3. August (RIA Nowosti). Das Gericht der japanischen Stadt Toyama verurteilte einen russischen Staatsangehörigen wegen Drogenhandels zu einer bedingten Freiheitsstrafe von drei Jahren mit einer Strafaussetzung von vier Jahren.

    Weil der Verurteilte gegen den Richterspruch Berufung einlegen will, wird sein Name vorerst nicht bekannt gegeben.

    Wie die Pressesprecherin der Fernöstlichen Operativen Zollverwaltung, Natalja Malachowa, mitteilte, wurden der Verurteilte und drei weitere Russen am 16. September 2004 in Japan festgenommen, als sie 4.997 Tabletten Extasy weitergaben.

    Die Tabletten waren mit dem Schiff "Akademiker Winogradow" aus Wladiwostok nach Toyama geschmuggelt worden.

    "Wegen unzureichender Beweise wurde einer der Festgenommenen freigelassen und nach Russland ausgewiesen. Gegen den Drogenkurier und zwei weitere Russen wurde ein Strafverfahren eingeleitet und Ermittlungen aufgenommen", teilte Malachowa mit.

    Einer der Verhafteten wurde im Frühjahr 2005 zu einer Haftstrafe von fünf Jahren und zu einer Geldstrafe von 1 Millionen Yen verurteilt. Er verbüßt das Urteil in einem japanischen Gefängnis. Gegen den anderen Verhafteten laufen noch immer die Ermittlungen.

    Die Beschlagnahme einer großen Menge Extasy im Hafen von Toyama wurde dank der Zusammenarbeit der Fernöstlichen Operativen Zollverwaltung und der japanischen Abteilung für die Bekämpfung der internationalen Bandenkriminalität in der Verwaltung für Meeressicherheit möglich, stellte die Gesprächspartnerin von RIA Nowosti fest.

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