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    Irans Außenamt rief EU auf, "Sprache der Drohungen" aufzugeben

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    TEHERAN, 3. August (RIA Nowosti). Der offizielle Sprecher des iranischen Außenministeriums, Hamid Reza Asefi, hat die "europäische Troika" (Großbritannien, Frankreich und Deutschland) aufgerufen, auf die "Sprache der Drohungen" zu verzichten.

    "Beurteilt man die EU-Reaktion auf Irans Beschluss zur Wiederaufnahme der Arbeit im Nuklearzentrum Isfahan, so ist die Zeit von Drohungen und unvernünftigen Forderungen gekommen", sagte Asefi. "Die Drohungen sind keine Lösung des Problems der iranischen Nuklearprogramme", fügte er hinzu.

    "Statt die Sprache der Drohungen zu gebrauchen, sollte die EU-Troika lieber ihre Verpflichtungen erfüllen, während wir unsererseits objektive Garantien für die friedliche Komponente der iranischen Nukleartechnologien vorlegen werden", hieß es.

    "Iran gestaltet seine gesamte Tätigkeit auf dem Gebiet der friedlichen Nutzung der Atomenergie unter der IAEA-Kontrolle und respektiert die internationalen Verträge und Verpflichtungen, es wird aber auf sein legitimes Recht auf die Aneignung der zivilen Nukleartechnologien nicht verzichten", fügte der Sprecher des iranischen Außenamtes hinzu.

    Mit dieser Erklärung reagierte Asefi auf einen Brief der Außenministerien der drei europäischen Staaten an Irans Staatsführung. Darin forderte die EU von Teheran kategorisch, die Absicht aufzugeben, die Tätigkeit des Nuklearzentrums in Isfahan einseitig wieder aufzunehmen.

    Teheran war kurz davor gewesen, die Ausrüstungen in Isfahan zu entsiegeln, auf Bitte des IAEA-Generaldirektors Mohammed El Baradei verschob es aber die Realisierung dieses Entschlusses.

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